An der technischen Hochschule der nordgriechischen Stadt Serres wird einem Lehrer Bestechung vorgeworfen. Seine Aussage wird er am Freitag zu Protokoll geben. Bis dahin bleibt er in Untersuchungshaft.

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Der sogenannte Fall Novartis – eine mutmaßliche Bestechungsaffäre – sorgt in Hellas nach wie vor für Schlagzeilen und politische Konfrontationen. Ministerpräsident Alexis Tsipras hat am Montag vor der Fraktion seiner Partei (SYRIZA) die Einberufung einer parlamentarischen Untersuchungskommission vorgeschlagen. Diese solle herausfinden, inwiefern ehemalige Spitzenpolitiker Griechenlands schuldig sein könnten. Konkret handelt es sich um zwei ehemalige Ministerpräsidenten und acht Minister, die zwischen 2006 und 2015 im Amt waren.

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Am Mittwochnachmittag hat der ehemalige Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos einen Antrag für eine vorzeitige Haftentlassung gestellt. Seite Hauptargument ist sein Alter: Der einstmals sehr einflussreiche PASOK-Politiker hat bereits das 77. Lebensjahr überschritten. Außerdem führt sein Anwalt gesundheitliche Gründe ins Feld. Während seiner Haftzeit habe er zwei Augenoperationen hinter sich gebracht. Er sitzt bereits seit 2012 hinter Gittern; theoretisch für mehr als 25 Jahre. Verurteilt worden war er u. a. zu einer 20jährigen Freiheitsstrafe wegen des Empfangs von Bestechungsgeldern in Millionenhöhe für Rüstungsprogramme.

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Vertretern von drei pharmazeutischen Unternehmen wird Bestechung von etwa 800 Ärzten und Pflegekräften in öffentlichen Krankenhäusern des staatlichen griechischen Versicherungssystems (EOΠYY) vorgeworfen. Die Bestochenen hätten entweder Geldsummen in Höhe von 1.000 bis 20.000 Euro oder andere Geschenke in Form von Sachleistungen erhalten, darunter zum Beispiel Reisen.

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Die Staatsanwaltschaft Athen erhob am Donnerstag Anklage gegen 16 teilweise hochrangige Fußballfunktionäre.

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