Mittwoch, 19. Oktober 2016 11:07

Stolpersteine in Thessaloniki

Heute (19. Oktober) soll ab 12 Uhr 30 am Hafen von Thessaloniki durch das Platzieren von fünf Stolpersteinen an fünf jüdische Hafenarbeiter erinnert werden, die Opfer des Holocaust wurden. 
 
Das soziale Projekt wurde von dem deutschen Künstler Gunter Demnig initiiert. Begonnen im Jahr 1992 in Hamburg, hat er mittlerweile über 54.000 Steine in mehr als 500 Städten Europas verteilt - hinter jedem einzelnen versteckt sich die Geschichte eines Opfers des Nationalsozialismus. 
 
Die ersten Steine in Thessaloniki wurden im September 2015 zum Gedenken an 149 Schüler, die Opfer des Holocaust wurden, am Eingang der ersten Hochschule für Jungen platziert. 
 
Gemeinsam mit  der Hafenbehörde und unterstützt durch die Bildungsorganisation „Menschheit in Aktion“, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ und der Heinrich-Böll-Stiftung Griechenland lädt die „Bürgerinitiative für Stolpersteine in Thessaloniki“ heute zu einem gemeinsamen Gedenken an die Hafenarbeiter ein. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch den jüdischen Chor der Gemeinde Thessaloniki. 
 
Mehr Informationen: www.gr.boell.org,
 
 
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Die Hafenarbeiter von Piräus (OLP) und Thessaloniki (OLTH) wollen ihre am Donnerstag begonnen 48-stündigen Arbeitsniederlegungen fortsetzen. Am Dienstag werden sie gegen 10.00 Uhr am Athener Klafthmonos-Platz gegen die geplante bzw. in die Wege geleitete Privatisierung der beiden Häfen demonstrieren. Es folgt ein Protestmarsch Richtung Syntagma-Platz, wo in einem Hotel eine Konferenz der Aktieninhaber des OLP durchgeführt werden soll. Die Gewerkschafter kritisieren zudem, dass die Regierung nach der geplanten Verpachtung der Häfen die Arbeitsplätze der Hafenarbeiter nicht garantieren könne. Außerdem bemängeln sie, dass die Privatisierung der Häfen mit einer „Anti-Entwicklungspraxis“ gleichzusetzen sei.

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Das Zentrum Athens war heute Mittag und am frühen Nachmittag in einigen Innenstadtbereichen für den Verkehr gesperrt. In den umliegenden Straßen herrschte dadurch regelrechtes Verkehrschaos.

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Griechenland / Piräus. Die Generalsekretärin der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE), Aleka Papariga, sprach am gestrigen Mittwoch im Rahmen des Wahlkampfes mit Hafenarbeitern in Piräus. Ihrer Ansicht sie die KKE ein „sicherer Schlag“ gegen die beiden großen Parteien (Nea Dimokratia und PASOK). Papariga betonte, dass sie nicht eine einzige Stimme an diese Parteien verlieren wolle. Die Zukunft Griechenlands, so die KKE-Chefin, „hängt vom Volk ab“, das mit seiner Stimme „den kämpferischen Flügel stärken“ müsse.
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Griechenland / Athen. Mit den Hafenarbeitern von Piräus, die sich seit Anfang Oktober im Streik befinden, trifft sich am heutigen Donnerstag die Ministerin für Wirtschaft, Wettbewerb und Handelsschifffahrt Louka Katseli. Gestern hatte Sie bereits den chinesischen Botschafter in Athen, Luo Linquan, empfangen. Nach dem Treffen betonte Katseli gegenüber der Presse, dass beide Seiten an einer Lösung interessiert seinen. Wörtlich sagte sie: „Wir glauben an diese Freundschaft und Zusammenarbeit und wir beide werden alles Mögliche unternehmen, um entstandene Probleme zu lösen und werden auf eine konstruktive Zusammenarbeit hinarbeiten.
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