Griechenland / Athen. In Zukunft sollen auf griechischen Straßen keine verkehrsunsicheren Fahrzeuge mehr fahren. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den Infrastruktur-, Transport- und Netzwerk-Minister Dimitris Reppas am Montag präsentierte. Außerdem soll ein nationaler Rat zur Verkehrssicherheit eingerichtet, Mechanismen zur Verbesserung des griechischen TÜVs (KTEO) sowie ein neues Lizenzsystem für den Betrieb von Werkstätten und Tankstellen geschaffen werden. Schätzungen gehen davon aus, dass bisher 35 bis 40 Prozent der Fahrzeuge nie bei KTEO geprüft wurden.
Freigegeben in Wirtschaft
Dienstag, 16. Dezember 2008 15:18

Tourismusbranche befürchtet Verluste

Griechenland / Athen. Vor dem Hintergrund der Unruhen der vergangenen Tage in Athen traf sich gestern Tourismusminister Aris Spiliotopoulos mit Vertretern der Tourismusbranche. Die Tourismusindustrie erwartet einen regelrechten Absturz der Einnahmen für Athen. Die Stadt sei wie leergefegt. Die Athener Hotelbesitzer vermelden, dass 80 Prozent der Reservierungen während der Unruhen storniert wurden.
Freigegeben in Wirtschaft
Griechenland / Athen. Das allgemeine Sicherheitsempfinden habe in Griechenland durch „die blinde Gewalt einiger Minderheiten, die unbehindert agieren konnten, Schaden genommen“. Das sagte Außenministerin Dora Bakojanni am Dienstag in einer Rede auf der Exposec Sicherheitskonferenz in Athen. Die zur Verfügung stehenden Sicherheitstechnologien müssten nach Ansicht der Politikerin dazu verwendet werden, die Schuldigen für die Ausschreitungen zur Verantwortung zu ziehen. Bakojanni betonte außerdem, dass es wichtig sei, der illegalen Einwanderung Herr zu werden; sie verwies darüber hinaus auf die Notwenigkeit, die freundschaftlichen Beziehungen zu den Nachbarstaaten zu vertiefen.
Freigegeben in Politik
„Entsetzt“ über die Lage im Zentrum Athens zeigte sich der Minister für öffentliche Ordnung und Bürgerschutz, Nikos Dendias. Er hatte in den vergangenen Tagen u. a. die Stadtteile Kypseli und Agios Panteleimonas sowie den zentralen Omonia-Platz inspiziert. Die Situation sei „weitaus schlimmer“, als er es sich vorgestellt habe, so der Minister.
Freigegeben in Politik
Griechenland / Athen. „Die Regierung hat die Befugnis und ist dafür verantwortlich, die Kriminalität zu bekämpfen und den Bürgern ein Gefühl der Sicherheit zu geben. Ich begrüße es, dass sich der Premier den Problemen im historischen Zentrum der Stadt widmet und alle unsere diesbezüglichen Vorschläge angenommen hat.“ Das sagte Athens Bürgermeister Nikitas Kaklamanis in einem Statement einen Tag nach den entsprechenden Ankündigungen durch Regierungschef Jorgos Papandreou. Kaklamanis hob hervor, dass „Papandreou „mit uns übereinstimmt, dass die Anti-Drogen-Organisation OKANA verlegt und aus dem Zentrum verbannt werden muss“.
Freigegeben in Politik
Seite 3 von 3