Die Maßnahme, auch in Griechenland Kunden von Geschäften für Kunststoffbeutel zur Kasse zu bitten, trug im laufenden Jahr beeindruckende Früchte: In den Supermärkten soll sich die Zahl der Plastiktüten um 80 Prozent reduziert haben – das wären 1,5 Milliarden Tüten weniger als 2017.

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Der griechische Außenminister Evangelos Venizelos hat Trägern auf der Insel Kreta seine Zusicherung gegeben, dass bei der geplanten Vernichtung syrischer Chemiewaffen auf hoher See westlich der Insel höchste Sicherheits- und Kontrollstandards gelten sollen. Auf Kreta wird seit mehreren Monaten die Befürchtung laut, dass Rückstände der vernichteten Chemikalien ins Mittelmeer gelangen und die Küsten der Insel bedrohen könnten.In einem Brief an den Erzbischof der Insel, mehrere Bürgermeister, die Präsidenten der Hotel- und Ingenieurkammern sowie des örtlichen Handelsverbandes gab sich Venizelos beruhigend. Er „fürchte“, so der Minister, dass die Kreter über die Bemühungen der griechischen Regierung und die Zusicherungen, die diese bereits bekommen habe, nicht umfassend informiert seien. Zunächst rechtfertigt Venizelos das Vorgehen seiner Regierung mit dem Hinweis darauf, dass Griechenland versucht habe, eine Vernichtung der Chemikalien im Atlantik durchzusetzen.
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Die Mülldeponie der Ionischen Insel Zakynthos (XYTA) wurde am Montag von Bürgern der Region am Golf Lagana besetzt. Hintergrund war ein großer Erdrutsch auf der Deponie am Sonntag, der durch anhaltende Regenschauern ausgelöst worden war. Die Bürger beschweren sich, dass die dadurch entstandene Umweltverschmutzung bis ins Meer reichen würde. Sie wollen eine Klage einreichen. Die Deponie befinde sich zudem inmitten eines Nationalparks und hätte bereits seit Jahren geschlossen sein müssen.
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