Im Kampf gegen Coronavirus: Spenden von Beatmungsgeräten und Schutzmasken

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Dienstag (31.3.) auf dem Flughafen „Eleftherios Venizelos“ in Athen. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Dienstag (31.3.) auf dem Flughafen „Eleftherios Venizelos“ in Athen.

Das griechische Gesundheitswesen hat am Dienstag (31.3.) den letzten Teil einer Lieferung aus China von 13,5 Millionen Atemschutzmasken erhalten. Diese sind ausschließlich für Ärzte, Krankenschwestern und Krankenhauspersonal in den Spitälern gedacht.

Bezahlt wurden diese Masken von der Onassis-Stiftung, die dafür 7,7 Millionen Euro gespendet hatte. Zu den Bedingungen der Lieferanten gehörte, dass die Rechnung innerhalb von 48 Stunden beglichen werden musste.
Am Dienstag (31.3.) waren Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis, Gesundheitsminister Vassilis Kikilias und der Präsident der Onassis-Stiftung Antonis Papadimitriou persönlich auf dem internationalen Athener Flughafen „Eleftherios Venizelos“, um den dritten und letzten Teil dieser Lieferung entgegenzunehmen. Premier Mitsotakis stellte fest, dass Ärzte und Krankenhauspersonal mit der richtigen „Kriegsausrüstung“ ausgerüstet in den Kampf gegen die Pandemie des Coronavirus treten müssten. Er bedankte sich bei allen, die in diesen Krisenzeiten den griechischen Staat unterstützen. Dabei lobte das Regierungsoberhaupt auch eine Frau aus Grevena, die Schutzmasken für das örtliche Krankenhaus genäht hatte.
Mitsotakis erinnerte daran, dass das Osterfest dieses Jahr anders als sonst verlaufen werde: Nicht auf den Dörfern und ohne Feste in öffentlichen Räumen. Man werde sogar von zu Hause aus sein Gebet verrichten müssen.
Unterdessen spendete auch das Unternehmen Mytilineos 65 Beatmungsgeräte, die in den kommenden Tagen dem Gesundheitsministerium übergeben werden. Gedacht sind diese für die Intensivstationen der Krankenhäuser. (Griechenland Zeitung / eh)

 

 

 

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