Freitag, 22. August 2014 21:48

Immigrantenwelle in der Ägäis

Nicht weniger als insgesamt 180 illegale Immigranten sammelte die Küstenwache in den vergangenen Stunden an verschiedenen Stellen in der Ostägäis auf. Sie alle brachen von der türkischen Westküste auf. 65 davon wurden in gefährdeten Booten mit undichten Stellen aufgefunden – vor den Inseln von Samos und Farmakonissi. 48 illegale Immigranten fand man in einem Segelboot vor Rhodos; 52 in einem Schlauchboot bei Chios.
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Griechenland / Evros-Flussdelta. Insgesamt drei Schlepper sowie 14 illegale Einwanderer wurden am gestrigen Mittwochmorgen im Flussdelta des Evros im äußersten Nordosten des Landes festgenommen. Bei einer Patrouille waren Polizisten auf ein Boot mit sechs illegalen Einwanderern gestoßen. Ein Schlepper versuchte, das Feuer zu eröffnen, konnte jedoch umgehend entwaffnet werden. Wenig später stellten die Beamten ein zweites Boot mit acht Einwanderern und zwei Schleppern.
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Griechenland / Agathonissi. Der Parteiführer der größten griechischen Oppositionspartei PASOK, Jorgos Papandreou, besuchte an diesem Wochenende die Insel Agathonissi in der Ostägäis, um auf die Situation der illegalen Einwanderer aufmerksam zu machen. Die kleine Insel liegt innerhalb der bevorzugten Route für Immigranten, die über die Türkei in die EU einreisen wollen. Papandreou kritisierte, dass die Regierung nicht klar genug mit der Türkei über diese Angelegenheit spreche. Es sei nötig, einen Vertrag mit der Türkei abzuschließen, der die Rückführung der Immigranten in ihr Heimatland regelt.
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Dienstag, 13. Juli 2010 16:46

OSZE sagt weniger Einwanderer voraus P

Griechenland/Athen. Einen spürbaren Rückgang der Einwanderung nach Griechenland prophezeit eine Studie der OSZE. Ursache dafür sei die Wirtschafts- und Finanzkrise. Vor allem männliche Einwanderer seien vorwiegend in stark betroffenen Wirtschaftszweigen,  wie etwa in der Bauwirtschaft, beschäftigt.
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Die illegale Einwanderung ist innerhalb eines Jahres um die Hälfte zurückgegangen. Das berichtet die EU-Grenzschutzagentur Frontex am Donnerstag. Grund dafür sei u. a. auch die Stärkung des Kontrolleinsatzes an der griechisch-türkischen Grenze entlang des Flusses Evros (Nordgriechenland) mit 1.
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