Die Türkei will in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) Zyperns nach Erdöl- und Erdgas bohren. Zu diesem Zweck hat Ankara bereits das Bohrschiff „Fatih“ in die Region entsandt.

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Die ohnehin angeschlagenen bilateralen Beziehungen zwischen Athen und Ankara trüben sich weiter ein. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Sonntag eine Art Ultimatum postuliert: „Wie werden es nicht erlauben, dass andere den natürlichen Reichtum des östlichen Mittelmeers nutzen“, stellte er fest. Die hinzugefügte Feststellung „unsere Schiffe zeugen von unserer Stärke“, wurde von vielen Griechen als eine unmissverständliche Drohung verstanden. Athen antwortete darauf, dass die Einhaltung des internationalen Rechtes der einzige Weg sei, um die Stabilität in der Region zu gewährleisten.

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Die Griechische Verwaltungsgesellschaft für Kohlenwasserstoffe (EDEY) hat sich das Ziel gesetzt, das Interesse von Investoren für Bohrungen nach Erdöl bzw. Erdgas in Griechenland zu wecken.

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Am heutigen Freitag (14. Juli) sollen Bohrarbeiten nach möglichen Erdgasvorkommen in der ausschließlichen Wirtschaftszone der Republik Zypern beginnen. Die Befestigungsarbeiten für den Bohrer namens „West Capella“ wurden bereits am Mittwoch begonnen.

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Ministerpräsident Alexis Tsipras informiert am heutigen Dienstag seinen Ministerrat über die Entwicklungen bezüglich der Verhandlungen zur Lösung der Zypernfrage. Die Gespräche waren am Wochenende im schweizerischen Crans-Montana erfolglos beendet worden. Einer der Hauptgründe für das Scheitern war die Weigerung der Türkei, ihre im Nordteil der Insel stationierten Streitkräfte abzuziehen.

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