Griechenland, Zypern und Israel werden am heutigen Donnerstag (2.1.) den Beginn des Baus der Pipeline EastMed einläuten. Die entsprechenden Verträge werden gegen 18.30 Uhr im Athener Zappion-Palais die jeweiligen Energieminister Kostis Chatzidakis, Jorgos Lakkotrypis und Yuval Steinitz unterzeichnen.

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Ausländische Investitionen in Griechenland könnten schon bald zunehmen. Besprochen wurden in Athen der Ausbau des Hafens von Piräus, außerdem soll nun tatsächlich Erdgas aus Aserbaidschan über griechisches Territorium transportiert werden. Aus dem Bereich der griechischen Wirtschaft sind zwei positive Nachrichten zu vermelden. Die chinesische Firma Cosco will in Griechenland weitere Investitionen tätigen und allem Anschein nach wird das Trans-Adriatic-Pipeline-Projekt (TAP) verwirklicht. Das bedeutet, dass Erdgas aus Aserbaidschan über die Türkei, Griechenland und Albanien nach Italien und weiter nach Europa geleitet wird.
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Griechenland / Athen. Deutliche Unzufriedenheit über den in dieser Woche abgeschlossenen Vertrag zwischen Griechenland und Russland über den Bau der Erdgasleitung „South Stream" bekunden die USA. Der Staatssekretär im US-Außenministerium, Matthew Bryza, verglich dies mit einem Monopol ähnliche dem griechischen Feta-Käse. Durch fehlende Konkurrenz würde der griechische Konsument automatisch einen höheren Preis für das aus Russland gelieferte Erdgas bezahlen müssen.
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Griechenland / Athen. In Moskau wurde gestern Abend der Vertrag über den Bau der Erdgasleitung „South Stream" über griechisches Territorium bis nach Italien unterzeichnet. Durch diese Leitung sollen jährlich rund 10 Mrd. Kubikmeter Erdgas über griechisches Territorium transportiert werden. Anlässlich der Unterzeichung des Vertrages war Premier Kostas Karamanlis eigens nach Moskau gereist.
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