Am Donnerstag (2.1.) haben die Energieminister Griechenlands, Zyperns und Israels ein Abkommen unterzeichnet, das den Bau einer Gaspipeline vorsieht, die Erdgas aus dem Nahen Osten nach Europa transportieren soll. Zu einem späteren Zeitpunkt will sich auch Italien an dem Projekt beteiligen.

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Griechenland, Zypern und Israel werden am heutigen Donnerstag (2.1.) den Beginn des Baus der Pipeline EastMed einläuten. Die entsprechenden Verträge werden gegen 18.30 Uhr im Athener Zappion-Palais die jeweiligen Energieminister Kostis Chatzidakis, Jorgos Lakkotrypis und Yuval Steinitz unterzeichnen.

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Am Donnerstag hat der griechische Energie- und Umweltminister Kostis Chatzidakis in Sofia gemeinsam mit seiner bulgarischen Amtskollegin Temenuzhka Petkova ein Vereinbarungspaket für die griechisch-bulgarische Pipeline (IGB) unterzeichnet. Der Bau soll im Juli 2021 beendet werden.

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Die USA möchten die Umsetzung des Projektes der Gaspipeline „Turkish Stream“ bzw. „Greek Stream“, die russisches Erdgas durch die Türkei und Griechenland weiter nach Europa leiten soll, gern verhindern. Diese Botschaft hat am Freitag der Gesandte des US-State Departments Amos Hochstein in Athen vermittelt.

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Griechenland wartet fieberhaft auf die Entscheidung, ob Erdgas aus Aserbaidschan über Griechenland nach Europa transportiert wird. Das Gas stammt aus dem so genannten Shah-Deniz-II-Feld in Aserbaidschan. Vertreter des Unternehmens treffen sich heute mit Ministerpräsident Antonis Samaras und anschließend mit der Führung des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimawandel in Athen. Um dieses Projekt konkurrieren die Trans Adriatic Pipeline (TAP) mit der Nabucco-Pipeline. Während das TAP-Projekt von der Türkei aus über Griechenland, Albanien bis nach Italien verlaufen soll, würde die Nabucco-Pipeline von der Türkei aus über Bulgarien, Rumänien und Ungarn bis nach Österreich reichen.
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