Ein genauer Termin steht noch nicht fest, doch die Reise ist fest vereinbart: Anfang Februar wird Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras der Türkei einen offiziellen Besuch abstatten. Dies bestätigte der Sprecher und Berater des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, Ibrahim Kalin. 

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Ministerpräsident Alexis Tsipras hat am Sonntag (6.1.) jüngste Provokationen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit einem Gedicht von Bertolt Brecht kommentiert.

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Die ohnehin angeschlagenen bilateralen Beziehungen zwischen Athen und Ankara trüben sich weiter ein. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Sonntag eine Art Ultimatum postuliert: „Wie werden es nicht erlauben, dass andere den natürlichen Reichtum des östlichen Mittelmeers nutzen“, stellte er fest. Die hinzugefügte Feststellung „unsere Schiffe zeugen von unserer Stärke“, wurde von vielen Griechen als eine unmissverständliche Drohung verstanden. Athen antwortete darauf, dass die Einhaltung des internationalen Rechtes der einzige Weg sei, um die Stabilität in der Region zu gewährleisten.

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Die komplizierten bilateralen Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei sollen heute auf höchster Ebene thematisiert werden. Ministerpräsident Alexis Tsipras trifft sich gegen 18.30 Uhr griechische Zeit im Rahmen der UN-Generalversammlung in New York mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

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Zwei griechische Soldaten, die seit Anfang März in einem türkischen Hochsicherheitsgefängnis in Edirne festgehalten wurden, kamen heute Nacht (15.8.) frei. Sie wurden mit einer Regierungsmaschine im östlichen Nachbarland abgeholt und unter Begleitung zweier griechischer Minister nach Thessoliniki geflogen, wo sie wenig später von ihren Familien in Empfang genommen werden konnten. Ein türkisches Gericht hatte die beiden griechischen Offiziere vor wenigen Tagen freigesprochen. Angaben der Soldaten zufolge hatten sie Anfang März unwissentlich die griechisch-türkische Grenze am Evros-Fluss übershritten und waren auf türkisches Territorium gelangt. In den Medien zirkulierte sogar die Information, dass man die beiden griechischen Offiziere wegen Spionage anklagen könnte.
Nach der Freilassung hatte Verteidigungsminister Panos Kammenos ein Telefongespräch mit seinem türkischen Amtskollegen. Dabei brachte Kammenos seine Zufriedenheit über den Ausgang der Angelegenheit zum Ausdruck und lud den türkischen Verteidigungsdminister zu einem Besuch nach Griechenland ein. Andere Regierungsmitlgieder in Athen sprachen u. a. davon, dass nun die Perspektiven für eine weitere Verbesserung der griechisch-türkischen Beziehungen gegeben seien. In den vergangenen Monaten war es in den bilateralen Beziehungen immer wieder zu Spannungen gekommen. Ankara forderte beispielsweise u. a. die Auslieferung von acht türkischen Offizieren. Letztere hatten nach dem  gescheiterten Putsch in der Türkei gegen Präsident Erdogan im Sommer 2016 um politisches Asyl in Griechenland angesucht. Ihre Auslieferung an den Nachbarn hat das griechische Höchstgericht Areopag verboten. (GZrs)
Unser Foto von eurokinissi zeigt ein Treffen von Premier Alexis Tsipras mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan im Juli in Brüssel

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