Griechenland / Athen. Eine Einladung nach Athen übermittelte der stellvertretende Außenminister Dimitris Droutsas dem UNO-Sondervermittler zur Lösung der Namensfrage der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM), Matthew Nimetz. Anlass für diese Einladung war ein Vorschlag der FYROM für bilaterale Gespräche zwischen dem Außenminister der FYROM, Antonio Milosovski, und Droutsas. Stattfinden könnte ein solches Treffen eventuell bereits am 28. Januar in London.
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Mittwoch, 20. Januar 2010 16:08

Athen reagiert auf Klage der FYROM P

Griechenland / Athen. Griechenland hat am gestrigen Dienstag beim Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag seine Erwiderung auf eine Klageschrift der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) eingereicht. Die Frist dafür wäre heute abgelaufen. Skopje wirft Athen einen Verstoß gegen das Interimsabkommen aus dem Jahre 1994 vor und zieht als Beispiel das Veto Griechenlands gegen den NATO-Beitritt des Landes heran. In der griechischen Klageerwiderung werden alle Argumente der FYROM zurückgewiesen.
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Wien / Athen. Der österreichische Außenminister Michael Spindelegger wird am Donnerstag in Athen erwartet, um mit dem stellvertretenden griechischen Außenminister Dimitris Droutsas u.a. Gespräche über die griechische Initiative zur europäischen Integration der westlichen Balkanländer zu führen. In einem Interview mit dem staatlichen österreichischen Fernsehen betonte Spindelegger bereits, dass die griechische Initiative mit großer Unterstützung seitens der Regierung in Wien rechnen könne.
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Griechenland / Athen. Anlässlich der derzeitigen Wirtschaftslage organisierte die Kommunistische Partei (KKE) am Wochenende in Thessaloniki ein Treffen mit Abgeordneten der kommunistischen und Arbeiterparteien des gesamten Balkans. Angereist waren Vertreter von neun Parteien aus Griechenland, Bulgarien, Kroatien, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM), Rumänien, Serbien und der Türkei. Hauptanliegen des Treffens war es, die Beziehungen zwischen den einzelnen kommunistischen und Arbeiterparteien auf dem Balkan zu stärken. In einem abschließenden Kommunique einigte man sich darauf, „gemeinsame Aktivitäten“ gegen die Präsenz des Militärs auf dem Balkan zu intensivieren.
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Belgien / Brüssel. Der stellvertretende griechische Außenminister Dimitris Droutsas und der Außenminister von Zypern, Markos Kyprianou, äußerten in einer gemeinsamen Erklärung ihre Zufriedenheit über die Entscheidungen des EU-Rats für auswärtige Beziehungen in Hinblick auf die Türkei und die Frühere jugoslawische Republik Mazedonien (FYROM). Beide Politiker betonten, dass die engen Beziehungen zwischen Athen und Nikosia zum positiven Ausgang erheblich beigetragen hätten. Bezüglich der FYROM hatte sich Griechenland am gestrigen Dienstag gegen eine maximalistischen Vorschlag der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft durchgesetzt, der die Festsetzung von EU-Beitrittsverhandlungen mit Skopje für den März 2010 festsetzten wollte. Droutsas fügte hinzu, dass Premierminister Jorgos Papandreou mit seinem Amtskollegen der FYROM Nikola Gruevski ein Telefongespräch führen werde, um die Kooperationsbereitschaft Griechenlands unter Beweis zu stellen.
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