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Ein 24-stündiger Generalstreik legt heute das Leben in Griechenland teilweise lahm. Aufgerufen haben dazu die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst  ADEDY sowie jene der Privatwirtschaft GSEE. Protestiert wird gegen vorgesehene Entlassungen und Versetzungen („Mobilitätsreserve“) im Staatssektor. Bis Ende des Jahres sollen 12.500 Angestellte des Öffentlichen Dienstes ihren Hut nehmen.
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Griechenland / Athen. Der Gewerkschaftsbund (GSEE) fordert in einem Memorandum die dringende Aktivierung der Kontrollmechanismen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Nach Ansicht des GSEE seien durch jüngste gesetzliche Maßnahmen der Regierung grundlegende Internationale Arbeitsverträge verletzt worden. Als Beispiele nennen die Gewerkschafter das Eingreifen des Staates in Kollektivverträge, die Abschaffung von Mindestlöhnen sowie generell die Kürzung von Löhnen und Gehältern. Im Rahmen eines Treffens mit Vertretern der Europäischen Kommission, des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank – bekannt als „Troika“ – betonte Gewerkschaftspräsident Jannis Panagopoulos, dass die Verpflichtungen des Landes gegenüber den internationalen Gläubigern keinen Angriff auf fundamentale Rechte rechtfertigen können, die durch die griechische Verfassung und Internationale Arbeitsverträge garantiert sind.
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Griechenland/Athen. Insgesamt etwa zehntausend Demonstranten versammelten sich am Dienstag im Zentrum von Athen, um gegen die von der Regierung geplanten Reformen der Sozialversicherung sowie bei den Arbeitsbeziehungen zu protestieren. Zum landesweiten Generalstreik, dem fünften in diesem Jahr, hatten der Gewerkschaftsbund GSEE, die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ADEDY und die KP-nahe PAME aufgerufen. „Die Regierung hat im Namen der Krise und in Zusammenarbeit mit dem IWF und der Europäischen Union eine Demontage der Rechte der Arbeitnehmer und der gesamten  Gesellschaft vorgenommen“, sagte der Vizepräsident der ADEDY, Ilias Vrettakos. Bereits Anfang Juli, wenn im Parlament über den Gesetzentwurf zur Rentenreform debattiert wird, soll zu einem sechsten  Generalstreik aufgerufen werden.
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Griechenland / Athen. Heute beginnt der Dialog über eine Reform des Sozialversicherungssystems. Der Minister für Soziales und Arbeit, Andreas Loverdos, wird mit Vertretern des Gewerkschaftsbundes GSEE sowie von der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ADEDY zusammentreffen. Außerdem stehen Konsultationen mit Verbänden der Arbeitgeber auf dem Programm, unter anderem mit dem Industrieverband sowie mit Handelskammern.
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Mittwoch, 04. Februar 2009 15:32

24-stündiger Streik im Öffentlichen Dienst

Griechenland / Athen. Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ADEDY hat einen landesweiten 24-stündigen Streik für den 25. Februar angekündigt. Der Regierung warf ADEDY-Präsident Spyros Papaspyros am Dienstag auf einer Pressekonferenz vor, sie würde eine Politik der Unterdrückung der gewerkschaftlichen Mobilisierung betreiben. Er bezog sich dabei auf ein kürzlich gegen die ADEDY ergangenes Urteil.
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