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Die Hafenarbeiter von Piräus (OLP) und Thessaloniki (OLTH) wollen ihre am Donnerstag begonnen 48-stündigen Arbeitsniederlegungen fortsetzen. Am Dienstag werden sie gegen 10.00 Uhr am Athener Klafthmonos-Platz gegen die geplante bzw. in die Wege geleitete Privatisierung der beiden Häfen demonstrieren. Es folgt ein Protestmarsch Richtung Syntagma-Platz, wo in einem Hotel eine Konferenz der Aktieninhaber des OLP durchgeführt werden soll. Die Gewerkschafter kritisieren zudem, dass die Regierung nach der geplanten Verpachtung der Häfen die Arbeitsplätze der Hafenarbeiter nicht garantieren könne. Außerdem bemängeln sie, dass die Privatisierung der Häfen mit einer „Anti-Entwicklungspraxis“ gleichzusetzen sei.

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Wegen eines 24-stündigen Streiks der Hafenarbeiter verkehren am Mittwoch in ganz Griechenland keine Fähren. Der Protest richtet sich gegen eine geplante weitere Privatisierung des Hafens von Piräus (OLP) sowie des Hafens von Thessaloniki (OLTH). Bereits 2010 war ein Teil des OLP für mindestens 40 Jahre an das chinesische Unternehmen Cosco verpachtet worden. Auf dem Gesprächstisch liegt nun der geplante Verkauf der OLP-Aktien in Höhe von 51 % bis 74,14 %. Dieses Vorhaben wird am Mittwoch im Parlament erörtert, was der unmittelbare Anlass für den 24-stündigen Streik ist.
Freigegeben in Politik
Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras wird heute Abend um 18.00 die neue Verladebrücke 3 im Hafen von Piräus (OLP) einweihen. Anwesend sein wird der Vorsitzende der chinesischen Reederei Cosco, Captain Wei Jiafu. In einem persönlichen Gespräch wollen die beiden anschließend über weitere Privatisierungsmöglichkeiten von Teilen der Hafenanlagen sprechen. Athen zeigte sich im Vorfeld bereit, Aktienanteile von OLP zu verkaufen.
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