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Häusliche Gewalt und Femizide rücken ins Visier der Politik
Innerhalb von sieben Monaten wurden in Griechenland sieben Femizide bzw. Frauenmorde begangen, die einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurden. Alle Opfer wurden entweder vom Ehemann oder von einem festen Freund ermordet: Es handelte sich in jedem Fall um die Ermordung einer Frau aufgrund ihres Geschlechtes.
Die Öffentlichkeit ist schockiert: Journalist auf offener Straße ermordet TT
Mit zehn Schüssen in Kopf und Brust wurde am Freitag (9.4.) ein griechischer Journalist vor seinem Haus im südlichen Athener Vorort Alimos erschossen. Bei dem Opfer handelte es sich um den erfahrenen Polizeireporter Jorgos Karaivaz, der u. a. für die privaten Fernsehsender Star und Ant1, aber auch für Rundfunkanstalten und Printmedien gearbeitete hatte.
Griechenland: Lebenslänglich für Polizisten wegen Mord an Schüler TT
Griechenland nach Ermordung eines linken Aktivisten geschockt TT
Ein Großteil der griechischen Öffentlichkeit zeigt sich nach der Ermordung eines 34-jährigen Mannes aus der linken Rapper-Szene schockiert. Er war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von einem Anhänger der faschistischen Partei Chryssi Avgi auf offener Straße erstochen worden. Ministerpräsident Antonis Samaras (ND) erklärte per Fernsehbotschaft: „Die Demokratie ist stärker, als es sich ihre Feinde vorstellen.“ Sein stellvertretender Regierungschef, Evangelos Venizelos (PASOK), bezeichnete die Chryssi Avgi in einem Radiointerview als „kriminell“. Das vorhandene Rechtssystem sei jedoch völlig ausreichend, um derartige Taten zu bestrafen.