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Dienstag, 16. April 2019 17:37

Seemannsstreik am ersten Mai in Griechenland

Am ersten Mai bleiben alle Schiffe in Griechenland vor Anker: Passagier-, Container-, Tank- und Frachtschiffe.

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Anlässlich der Feierlichkeiten zum ersten Mai fanden in Athen drei Demonstrationen statt; insgesamt haben sich daran etwa 12.000 Personen beteiligt. Im Zentrum der Forderungen standen die Arbeitsrechte. Protestaktionen gab es auch in anderen Städten Griechenlands wie etwa in Thessaloniki, Patras und Chania auf Kreta. – Bedingt durch Streiks verkehrten am 1. Mai keine Fähren. Bestreikt wurden auch die griechische Bahn (OSE) und die Athener Oberleitungsbusse (Trolley).

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Mit mehreren Protestaktionen und Demonstrationen haben die Griechen gestern des Maifeiertages gedacht. Unter dem Motto: „Nie wieder ein arbeitsloser erster Mai“ haben in Athen die beiden Dachgewerkschaften GSEE und ADEDY eine Demonstration am Athener Klafthmonos-Platz durchgeführt. Die kommunistische Gewerkschaft PAME hat separat am Syntagma-Platz demonstriert. Anwesend waren auch Mittelschullehrer, Schulwächter und die Putzfrauen des Finanzministeriums, die in die Arbeitsreserve geschickt wurden und die seither von der Arbeitslosigkeit bedroht sind. Auch in Thessaloniki haben am Donnerstag zwei separate Kundgebungen stattgefunden.
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Am morgigen Donnerstag wird auch in Griechenland der 1. Mai gefeiert. Dabei kommt es zu zahlreichen Protesten und Kundgebungen. Gedacht wird auch der ermordeten 200 Kommunisten am 1. Mai 1944 durch die damalige deutsche Besatzungsmacht.
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Angestellte der größten Versicherungskasse des Landes (IKA) haben heute Vormittag zwischen 7.30 Uhr und 10.30 Uhr ihre Arbeit niedergelegt. In Mitleidenschaft gezogen wurden dadurch vor allem Rentner, die ihre Pensionen bzw. Renten nicht abholen konnten.
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