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Wie verhalten wir uns in der Gemeinschaft und wie organisieren wir unsere Entscheidungen? In welchen Wirtschaftssystemen sind wir mitschuldig? Zur Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragen lädt die Onassis-Kulturstiftung im Rahmen ihres internationalen Residenzprogramms für künstlerische Forschung „Onassis AiR“ Kunstschaffende sowie Vertreter anderer Disziplinen ein.

„Die Schule des unendlichen Erprobens“

Unter dem Titel „The School of Infinite Rehearsals“ (dt.: „Die Schule des unendlichen Erprobens“) wurde ein Programm des kollektiven Studierens, Forschens und Austauschs von Praktiken zu Forschungsthemen geschaffen. Zwischen September 2021 und Juni 2022 soll in vier Gruppen unter verschiedenen Themenschwerpunkten ein interdisziplinärer Diskurs angeregt werden. Im Herbst dieses Jahres widmen sich die Teilnehmenden Fragen der Regierungsführung sowie Selbstorganisation und Institutionen. In einer zweiten Phase im nächsten Jahr stehen Wirtschaftsbereiche mit einem besonderen Fokus auf gemeinschaftlicher Organisation sowie philanthropischen Aspekten auf der Agenda. Dabei ist der Weg das Ziel: Das Programm ist nicht darauf ausgelegt, finale Lösungen zu produzieren, sondern möchte dazu ermutigen, Fragen zu stellen, intuitive Strategien zu testen und über alternative Formen des Zusammenlebens nachzudenken.

Kollektive Forschungsreise

Bei der Ausgestaltung des Rahmens kann die Stiftung auf Erfahrungen aus dem letzten Jahr zurückgreifen, in dem das Programm sein Debüt feierte. Das Grundprinzip der Kollektivität, auf dem die Arbeit basiert, soll in diesem Jahr noch stärker repräsentiert werden. Hierzu möchte man auf Veranstalter, Mentoren, vorgegebene Methoden und starre Lehrpläne verzichten. Individuelle Interessen und Praktiken sollen stattdessen den Kurs der Forschungsreise bestimmen. Um neben griechischen Teilnehmenden auch internationale Interessierte anzusprechen, ist die Arbeitssprache der Zusammenarbeit Englisch. Stattfinden wird das Programm im AiR-Haus. Die Räumlichkeiten im Zentrum Athens verfügen über eine umfassende Infrastruktur mit verschiedenen Studios, Materialien, technischer Ausrüstung sowie Werkzeugen, die von den Teilnehmenden genutzt werden kann.

Die Frist für die Einreichung aller Anträge endet am Freitag, den 26. Februar 2021. Alle Anträge müssen bis spätestens 12 Uhr eingereicht werden. Weitere Informationen zur öffentlichen Ausschreibung sowie zum Bewerbungsprozess finden Sie hier.

Onassis AiR

Das Residenzprogramm „Onassis AiR“ ist eine Initiative der Onassis-Stiftung, die das Ziel verfolgt, die Bereiche Kultur und Bildung enger miteinander zu verknüpfen. Darüber hinaus verfolgt die Stiftung mit ihrer Arbeit die Ausweitung des Zugangs zu Gesundheit, Bildung und Kultur auf möglichst viele Menschen und vergibt über 7.000 Stipendien an Doktoranden- und Postgraduiertenstudien in Griechenland wie auch international. Weitere 1.000 Künstler werden mit Stipendien finanziell unterstützt und gefördert. Auch im Ausland repräsentiert die Stiftung Griechenland mit über 60 durch die Welt tourenden Produktionen.

Mehr über das Residenzprogramm der Onassis-Stiftung erfahren Sie hier.

(Griechenland Zeitung / lk)

 

 

 

 

Freigegeben in Kultur
Dienstag, 12. Januar 2021 13:31

Kunst-Tagebuch der Quarantäne

Momentan sind Kultureinrichtungen wie Museen nur online zugänglich. Auch Spielstätten wie Theaterbühnen sind zurzeit verwaiste Orte. Die digitale Ausstellung ENTER der Onassis-Kulturstiftung zeigt jedoch, dass trotz der Corona-Pandemie und des geltenden Lockdowns auch neue Foren zum Austausch geschaffen werden können: nämlich in unseren Wohnzimmern.

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„The Pursuit of Happiness“ ist die erste Einzelausstellung des zeitgenössischen griechischen Künstlers Emmanuil Bitsakis in der CAN Christina Androulidaki Galerie – nach insgesamt bisher neun in anderen Örtlichkeiten. Dazu zählt etwa die Schau „Faces Of The Uigur Through Song & Dance“, die er als Gewinner der renommierten BP Travel Awards in der National Portrait Gallery in London ausstellen konnte.

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In einer virtuellen 3D-Tour zeigt die Ausstellung „X them out – Die schwarze Karte rassistischer Gewalt“ Angriffe mit rassistischem Hintergrund, die in Kunstwerken festgehalten wurden. Die Arbeiten von verschiedenen Künstlern, die während des Gerichtsprozesses gegen die neonazistische Chryssi Avgi (Goldene Morgenröte) entstanden und von der Geschichte rassistischer Gewalt in Griechenland inspiriert sind, illustrieren Ereignisse, die sich in unserer Stadt, in unserer Nachbarschaft und vor unserer Haustür ereignet haben.

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Donnerstag, 03. Dezember 2020 10:59

Virtuelle Kultur statt Live-Events

Der Lockdown legt momentan auch in Griechenland das Kulturleben auf Eis. Die Museen sind geschlossen, Konzerte und Ausstellungen wurden abgesagt. Angesichts der angespannten Lage ist noch nicht klar, wann man wieder mit einem normalen Kulturbetrieb rechnen kann. Man ist also gezwungen, sich alternativ auf virtuelle kulturelle Spaziergänge zu begeben.

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