Am Mittwoch (24.10.) ist die Wirtschaftsuniversität Athen als Warnung für einen Tag geschlossen gewesen. Damit wollte der Senat ein Signal an die griechischen Behörden und die Regierung senden. Vor allem geht es um den Aufenthalt von Drogenabhängigen und Dealern auf dem Gelände der Universität sowie auf den umliegenden Straßen. Es bestehe Gefahr für Studenten und Angestellten, stellte der Senat fest: Einige von ihnen seien bereits gedroht worden.

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Die griechische Polizei hat am Montag laut Presseinformationen in einer großangelegten landesweiten Aktion gegen den Drogenhandel 15 Personen festgenommen. Die Beamten beschlagnahmten mehr als 678 Kilo Haschisch, mehrere Fahrzeuge internationaler Speditionen und ein Schnellboot. Die international operierende Bande soll im großen Stil Drogen nach Griechenland importiert und in andere Länder, vor allem in Westeuropa, weiterverschoben haben. Die Polizei will nach dem Ende der Aktion eine Pressekonferenz geben.
Unklar ist zur Stunde noch, ob es sich um dieselbe Aktion handelt, bei der am Sonntag rund 700 Kilo Cannabis auf der westgriechischen Insel Zakynthos beschlagnahmt wurden. Bei der gemeinsamen Aktion der Drogenfahndung Attika und der örtlichen Polizei waren sieben Personen verhaftet worden. Wie die Medien am Sonntag unter Berufung auf die Polizei berichtet hatten, waren die Drogen mit einem Privatboot vom westgriechischen Hafen Patras nach Zakynthos gebracht und im Dorf Kypseli versteckt worden. Von dort aus sollten sie vermutlich nach Italien gebracht werden. Bei den Festgenommenen soll es sich um fünf griechische Dealer handeln, die auf der Insel den Weitertransport organisieren wollten, sowie um zwei Ortsansässige, die die Droge versteckt hatten. (Griechenland Zeitung / ak, Archivfoto: Eurokinissi)

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In einer Wohnung im Athener Küstenort Voula konnte am Dienstag ein Teil eines internationalen Drogenringes ausgehoben werden. Sichergestellt wurden 230 Kilo Kokain. Die Drogen waren vor etwa 1,5 Monaten aus Panama in einem Frachter, der Früchte geladen hatte, nach Griechenland geschleust worden.

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Washington / USA: Griechenland ist ein Teil der so genannten „Balkanstraße“, über die Drogen nach Westeuropa gelangen. Das stellt der Jahresbericht des „Internationalen Kontrollorgans für Suchtstoffe” INCSR fest, der am gestrigen Dienstag veröffentlicht wurde. Der Bericht wird vom US-Außenministerium in Auftrag gegeben  und untersucht global die Wirtschaftskriminalität, die Geldwäsche und den Drogenhandel.  Griechenland ist aber dem Bericht zufolge kein wichtiger Staat, über den Drogen in die USA gelangen.  Konkret verweist das INCSR indes darauf, dass der Anbau von Marihuana vor allem auf Kreta und der Peloponnes zugenommen habe.
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Montag, 29. April 2013 17:43

Schwere Haftstrafen im Zoniana-Prozess P

Insgesamt 16 Personen aus dem kretischen Bergdorf Zoniana müssen nach dem jüngsten Urteil des Berufungsgerichts Piräus hinter Gitter. Das Gericht verschärfte damit erheblich die Bewährungsstrafen, die in erster Instanz gegen zwölf der Angeklagten ausgesprochen worden waren. Sie müssen nun ihre Strafen absitzen. Das Strafmaß bewegte sich zwischen 16 und 25 Jahren für die vier Hauptschuldigen und fünfeinhalb bis sechs Jahren für die zwölf anderen. Ein Angeklagter kam mit einer Bewährungsstrafe davon.
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