Etwa die Hälfte der Freiberufler in Griechenland sieht sich nicht mehr in der Lage, ihre Beiträge für die Kranken- und Rentenversicherung zu zahlen. Ihnen droht jetzt die Zwangsversteigerung ihres Besitzes. Der Tageszeitung „Ta Nea“ zufolge wird die Versicherungskasse der Freiberufler (OAEE) dieses Jahr ein schwarzes Loch in Höhe von 720 Millionen Euro aufweisen. Die insgesamt aufgetürmten Schulden erreichen sogar eine Summe von 7,4 Milliarden Euro. Etwa 8 von 10 der bei OAEE Versicherten schulden bis zu 10.
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Die Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) „Ärzte ohne Grenzen“ beendet in dieser Woche medizinische Hilfsprojekte in Auffanglagern für Immigranten in Nordgriechenland. In einem Bericht machen sie auf schlechten Bedingungen, unter denen die Menschen dort leben müssen, aufmerksam. Das von der Krise heimgesuchte Griechenland scheint mit der Situation überfordert.  Die „Ärzte ohne Grenzen“ haben am Dienstag einen Bericht unter dem Titel „Unsichtbares Leiden“ veröffentlicht. Es geht um die Situation von Migranten und Asylsuchenden in Griechenland, die oft monatelang in Auffanglagern oder gar nur in U-Haft-Zellen untergebracht würden.
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Am Sonntag findet auf der Insel Kefalonia das 40. „Vallianos“-Rennen statt. Auch Kinder und Leihen sind dazu aufgerufen, sich zu beteiligen. Die Hauptveranstaltung findet am zentralen Platz von Argostoli statt, wo das Rennen beginnen und enden wird. Die Athleten können sich ab 10.
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Am heutigen Donnerstag nahm das neue „Primäre Nationale Gesundheitsnetzwerk“ (PEDY) offiziell seinen Betrieb auf. Es löst das bisherige System der Einheitskasse EOPYY ab, die künftig keine Gesundheitsdienste mehr anbieten, sondern nur noch finanzieren wird. Im Rahmen der Neuordnung des Gesundheitssystems wurden am Donnerstag 120 Gesundheitszentren und Polikliniken an die regionalen Gesundheitsbehörden übergeben, die für ihren Betrieb zuständig sind. Allerdings handelte es sich um einen eher symbolischen Startschuss, weil die Einheiten sich erst neu organisieren müssen. Dies soll in ungefähr zehn Tagen der Fall sein.
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Ein privates Einmannunternehmen soll an staatliche griechische Krankenhäuser überteuerte ärztliche Produkte in großem Stil verkauft haben. Die Summe, mit der der Staat dadurch geschädigt worden ist, wird auf circa 20 Millionen Euro geschätzt. Der Verdächtigte, ein 51-jähriger Grieche, wurde bereits verhaftet. Er soll die Produkte von einem ebenfalls ihm gehörenden Unternehmen auf Zypern gekauft und sie anschließend in Griechenland verkauft haben. Die von ihm angebotenen Produkte sollen bis zu 241 % teurer gewesen sein, als es ihrem tatsächlichen Wert entsprochen hätte.
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