In dieser Nacht (24./25.2.) fanden auf den Inseln im Osten der Ägäis Lesbos und Chios Auseinandersetzungen zwischen aufgebrachten Bürgern und der Polizei statt. Die Demonstranten wollen den Bau geschlossener Aufnahmelager für Asylsuchende und Immigranten verhindern. Die Polizei setzte u. a. Tränengas ein.

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Seit dem Wochenende besuchte Migrationsminister Mitarakis drei Inseln im Osten der Ägäis: Leros, Kos und Samos. Vor allem will er einen Plan durchsetzen, um den Flüchtlingsstrom abzubremsen. Seine Vorschläge stoßen auf Wiederstand.

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Auf den Inseln Lesbos, Chios und Samos im Osten der Ägäis wurde für Mittwoch (22.1.) ein Generalstreik ausgerufen. An dem Streik beteiligen sich sowohl Bürger als auch Geschäftsinhaber und die Angestellten in den jeweiligen Gemeinden und der Präfektur.

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Die Inseln im Osten der Ägäis weigern sich, die Lasten der Flüchtlingskrise weiterhin allein zu tragen. Sie rufen die Gemeinden auf dem Festland dazu auf, Solidarität zu üben. Von der Regierung fordern sie, einen Plan für neue geschlossene Aufnahmelager auf den Inseln zu annullieren.

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Mitglieder der Organisation Ärzte ohne Grenzen, die im Aufnahme- und Registrierungszentrum (Hot Spot) Moria auf der Insel Lesbos tätig sind, bekräftigen, dass zwischen Januar und September mindestens 23 Menschen im Hot Spot oder in dessen Umgebung sexuell missbraucht wurden. Bei den Opfern handelt es sich um 14 Erwachsene und neun Minderjährige; darunter seien auch fünfjährige Kinder.

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