Griechenlands Oppositionschef Kyriakos Mitsotakis aus den Reihen der konservativen Nea Dimokratia (ND) hat sich am Montag mit Vertretern der Heiligen Synode der Insel Kreta getroffen. Hauptgesprächsthema war eine Vorvereinbarung zum Thema Trennung zwischen Kirche und Staat. Angekündigt wurde dieser Plan Anfang November nach einem Treffen zwischen dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und dem Erzbischof von Athen und ganz Griechenland, Hieronymus.

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Eine zwischen Ministerpräsident Alexis Tsipras und dem Erzbischof von Athen und ganz Griechenland, Hieronymus, angekündigte Vereinbarung ist in Griechenland auf heftige Kritik gestoßen. 

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Nach seinem Wahlsieg wurde der Vorsitzende des Bündnisses der Radikalen Linken (SYRIZA) am Montag vereidigt. Als erster Ministerpräsident Griechenlands legte der Atheist seinen Amtseid nicht auf die Bibel, sondern lediglich auf die Verfassung ab. Bei der Zeremonie war entgegen den Gepflogenheiten kein kirchlicher Würdenträger zugegen; den Eid nahm der aus dem Amt scheidende Staatspräsident Karolos Papoulias ab. Zuvor hatte sich der neue Regierungschef allerdings mit Hieronymus, dem Erzbischof von Athen und ganz Griechenlands, getroffen. Tsipras brachte zum Ausdruck, dass ihm gute Beziehungen zur griechisch-orthodoxen Kirche sehr wichtig seien. 

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Griechenland / Athen. Der Patriarch von Alexandria und ganz Afrika, Theodor II., und die Nicht-Regierungsorganisation „Allilegii“ des Erzbistums von Athen haben in dieser Woche ein Memorandum über Zusammenarbeit sowie zur Stärkung der missionarischen Arbeit des Patriarchats von Alexandria unterzeichnet. Erste Aktionen werden humanitäre Hilfe für Uganda, den Kongo und Simbabwe betreffen.Darüber hinaus erlaubt das Memorandum, Maßnahmen für die Restaurierung und Renovierung von Denkmälern und Einrichtungen der orthodoxen griechischen Gemeinde in Afrika einzuleiten.
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Griechenland / Athen. Der Erzbischof Athens und ganz Griechenlands, Hieronymus,  unterbreitete beim gestrigen Treffen der Bischöfe im Rahmen der Heiligen Synode eine Reihe von Vorschlägen bezüglich einer möglichen Kooperation mit dem Staat beim Thema Kirchenbesitz. Hieronymus rief den Staat gleichzeitig  dazu auf, enteignete Kirchenbesitztümer wieder zurückzugeben. Ihm zufolge würde der Großteil der Kirchenimmobilien zur Deckung laufender Kosten benötigt. Im Falle von Grundstücken jedoch, die brach liegen, sei eine Kooperation mit dem Staat durchaus denkbar, so das Kirchenoberhaupt.
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