Eine zwischen Ministerpräsident Alexis Tsipras und dem Erzbischof von Athen und ganz Griechenland, Hieronymus, angekündigte Vereinbarung ist in Griechenland auf heftige Kritik gestoßen. 

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Griechenland / Athen. Drei Menschen, darunter vermutlich eine schwangere Frau, starben am heutigen Mittwoch im Umfeld der Massenkundgebungen im Athener Zentrum. Ursache für dieses tragische Ereignis war ein Brand in einer Bankfiliale in der zentralen Stadiou-Straße, in der Nähe des Parlaments, der vermutlich durch Brandbomben von randalierenden Jugendlichen im Umfeld der Demonstration ausgelöst worden war. Die Feuerwehr konnte mindestens fünf Personen über Fenster und Balkons lebend aus dem brennenden Gebäude befreien. Einige der insgesamt 25 von den Flammen eingeschlossenen Angestellten waren aus dem Gebäude gesprungen, um sich in Sicherheit zu bringen.
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Griechenland / Athen. Der Erzbischof von Athen und ganz Griechenland, Hieronymus, Arbeitsminister Andreas Loverdos sowie ein Vertreter des Gesundheitsministerium haben am Donnerstag ein Kooperations-Memorandum zur Bekämpfung der Armut unterzeichnet. Derzeit gebe es Tausende Griechen, die unter großen finanziellen Schwierigkeiten zu leiden hätten. Um dagegen anzukämpfen,  müssten – so das Kirchenoberhaupt – viele Organisationen zusammenarbeiten: Besonders hob der Erzbischof die Notwendigkeit für eine stärkere Kooperation zwischen Kirche und Staat hervor.
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Das vor weniger als einem Monat neugebildete und vereidigte Kabinett unter Ministerpräsident Samaras will erstaunlich viel zusätzliches Personal in den Staatsdienst einstellen. Als erstes soll eine zusätzliche Belegschaft für die öffentlichen Krankenhäuser rekrutiert werden. Etwa 2.800 Ärzte, Krankenschwestern sowie andere Angestellte sollen bis Ende des Jahres eine der ausgeschriebenen Stellen erhalten. Einer der Hauptgründe für diese Neueinstellungen ist die Tatsache, dass voraussichtlich ab Ende Juli oder Anfang August 2,5 Millionen bisher nicht  versicherte Griechen kostenlos die Krankenhäuser besuchen können.
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Griechenland / Athen. Premierminister Papandreou traf sich am Montag mit dem Erzbischof von Athen und von ganz Griechenland, Hieronymos, in Athen. Im Anschluss erklärte Papandreou gegenüber der Presse, man sei gemeinsam zur Schlussfolgerung gekommen, dass sich Griechenland derzeit zu einem gut regierten Staat entwickle, welcher Werte in der Gesellschaft schaffe und den Mensch in den Mittelpunkt seiner Arbeit rücke. Papandreou betonte, dass die griechische Regierung und die orthodoxe Kirche viele gemeinsame Ziele verfolgten. Einer Kooperation stünde damit nichts im Wege.
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