Bei einem Großbrand im Flüchtlingslager bei Moria auf der Insel Lesbos, der am Montag (16.3.) ausgebrochen war, kam ein sechsjähriges Kind ums Leben.

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Auf der Insel Lesbos herrscht Aufruhr. Seit Montag demonstrieren Asylsuchende, die im Auffanglager von Moria wohnen, gegen unmenschliche Lebensbedingungen. Außerdem wollen sie Rückführungen in die Türkei verhindern, wie sie die Regierung vorantreiben will. Seit Anfang des Jahres wurden 85 Personen zurück in die Türkei geschickt; im gesamten Jahr 2019 waren 391 Immigranten, denen kein Recht auf Asyl anerkannt wurde, von solchen Maßnahmen betroffen. 

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Deutschland wird keine unbegleiteten Flüchtlingskinder aus Griechenland aufnehmen. Das hat das Bundesinnenministerium entschieden; Hilfe müsse vor Ort geleistet werden, hieß es.

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Die „chaotische“ Flüchtlingssituation von 2015 dürfe sich nicht wiederholen. Das sagte der deutsche Innenminister Horst Seehofer am vergangenen Freitag in Athen. Er und sein französischer Amtskollege Christophe Castaner waren nach Griechenland und zuvor in die Türkei gereist, um den Flüchtlingspakt zwischen der EU und Ankara zu stärken.

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Zu einer weiteren Tragödie kam es am Sonntag im Flüchtlingslager Moria auf der Ägäis-Insel Lesbos. Zeitgleich waren dort zwei Brände ausgebrochen, dabei kamen mindestens zwei Menschen ums Leben: eine Frau mit ihrem Baby.

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