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Griechenland / Athen. Als „illegal“ stufte das Oberlandesgericht Piräus heute Mittag den Streik der rund 1.500 Arbeiter des Hafens von Piräus ein. Geklagt gegen die Streikenden hatten 48 Unternehmen. In der Klage hieß es, dass ihre wirtschaftlichen Interessen durch den Streik in Mitleidenschaft gezogen würden.
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Griechenland / Piräus. Die Hafenarbeiter in Piräus haben beschlossen, ihren Streik um weitere 48 Stunden zu verlängern. Der neue Streik endet am morgigen Dienstag um Mitternacht. Außerdem planen die Arbeiter für heute eine Protestkundgebung vor dem Gerichtsgebäude von Piräus. Dort hat die Handelskammer von Messenien eine einstweilige Verfügung gefordert, da sie den Streik als „gesetzwidrig und missbräuchlich“ betrachtet.
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Griechenland / Piräus. Die Regierung hat noch nicht in Erwägung gezogen, den Streik der Hafenarbeiter in Piräus für illegal zu erklären. Man wolle „das Problem durch Dialog und so schnell wie möglich lösen”, sagte Regierungssprecher Jorgos Petalotis am Donnerstag. Er wies auch Berichte zurück, denen zufolge die Regierung geplant hätte, den Pier 1 des Hafens ebenfalls an die chinesische COSCO abzugeben, um größeren Spielraum bei den Verhandlungen zu haben. Die Angestellten der Hafenorganisation Piräus OLP protestieren seit mehreren Wochen gegen die von der Vorgängerregierung der Nea Dimokratia durchgeführte Privatisierung des Containerhafens.
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Griechenland / Piräus. Die Hafenarbeiter des Güterhafens von Piräus entschieden am gestrigen Dienstag, ihren Streik für weitere drei Tage fortzusetzen. Außerdem werden keinerlei Überstunden oder Sonderschichten geleistet, so dass es im Hafen zumindest bis Montag keinerlei Güterbewegung geben wird. Derzeit warten rund 4.000 Container auf einer Abfertigung, rund 60 Handelsschiffe haben inzwischen andere Häfen gewählt, um ihre Güter zu verladen.
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Griechenland / Piräus. Die Hafenarbeiter von Piräus führen ab heute erneut eine 48-stündige Arbeitsniederlegung durch. Sie protestieren damit gegen den Vertrag des griechischen Staates mit der chinesischen Firma Cosco. Durch diesen hat China die Betreiberrechte des Handelshafens für die kommenden 35 Jahre erhalten. Die Hafenarbeiter hatten bereits vom ersten Oktober, dem Tag des Inkrafttretens des Vertrages, bis zum sechsten protestiert.
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