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Der chinesische Schifffahrtsgigant Cosco, Eigentümer der jüngst privatisierten Hafengesellschaft von Piräus (OLP), hat ein lukratives Geschäft mit seinem neuen Tochterunternehmen abgeschlossen. OLP kauft der Cosco ein Trockendock zur Reparatur von Schiffen zum Preis von 23,8 Mio. Euro ab.
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In der Werft von Perama bei Piräus ist am Freitag das rundum überholte Schwimmdock „Piraeus I“ feierlich übergeben worden. Es hat eine Kapazität von 30.000 Tonnen, ist 202 Meter lang und hat eine Innenbreite von 31 Metern. In ihm können kleinere Passagierschiffe repariert werden.  

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In Athen findet am Montag (24. April) das erste Forum antiker Kulturen statt. Daran werden sich u. a. Vertreter aus Griechenland, Ägypten, dem Iran und China beteiligen. Bereits am Sonntag hatte der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras eine Unterredung mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi.

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Die chinesische staatliche Reederei Cosco hat am Mittwoch offiziell 51 Prozent der Aktien des Hafens von Piräus (OLP) übernommen. Überwiesen wurden dafür 280,5 Millionen Euro. Die Chinesen können laut Vereinbarung in den kommenden fünf Jahren weitere 16 Prozent der Aktien zu einem Preis von 88 Millionen Euro erwerben. Voraussetzung ist, dass sie in diesem Zeitraum die vereinbarten Investitionen in Höhe von 350 Millionen Euro getätigt haben. Der Präsident des griechischen Privatisierungsfonds TAIPED Stergios Pitsiorlas sagte, dass Cosco insgesamt mehr als 1,5 Milliarden Euro in Piräus investieren werde. Er verlieh seiner Einschätzung Ausdruck, dass Piräus der „größte Hafen des Mittelmeers wird“. Schwerpunkt der chinesischen Investitionen sind der Container-Hafen, die Kreuzfahrt, touristische Infrastruktur, der Schiffsbau sowie der Car-Terminal.

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Die Privatisierung des Hafens von Piräus (OLP) an das chinesische Unternehmen Cosco hängt an einem seidenen Faden. Am Mittwoch hat die China Ocean Shipping (Group) Company eine schriftliche Botschaft gesandt, in der sieben Beschwerden an die Adresse der griechischen Seite aufgelistet sind. Die Rede ist von einer „vollständigen Änderung der Vereinbarung“. Außerdem heißt es: „Der Text für die Ratifizierung des neuen Vertrages ist ein gänzlich anderer Text als jener, den wir unterzeichnet haben.“ Die chinesische Seite droht nun damit, die gesamte Vereinbarung platzen zu lassen, wenn die Regierung nicht zügig korrigierend einschreiten sollte. Gesendet worden ist der Brief sowohl an die Privatisierungsbehörde TAIPED als auch an das Parlament.  
Der Minister für Handelsschifffahrt Theodoris Dritsas erklärte im Anschluss, dass er diese Botschaft gründlich in Augenschein nehmen werde: „Die Beziehungen zwischen Athen und Peking sind stabil und strategisch, sie haben eine Perspektive und die gesamte Regierung dient diesen Plänen konsequent und systematisch“, stellte er fest. Aus Regierungskreisen hieß es, dass man gewünschte Änderungen vornehmen werde.

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