Wettbewerbsfähigkeit ist nicht eben die Stärke Griechenlands. In einer Studie zu diesem Thema, die vom World Competitiveness Center (IMD) in 63 Ländern durchgeführt wurde, kam Hellas lediglich auf Platz 58.

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Freitag, 12. März 2010 12:27

Griechenland: Ruhe nach dem Streiksturm TT

Der Generalstreik am gestrigen Donnerstag legte einen Großteil des öffentlichen Lebens in Griechenland lahm. Die Gewerkschaften sprachen von einer fast 90-prozentigen Beteiligung. „Die Menschen und ihre Bedürfnisse sind wichtiger als die Märkte“, „Die Plutokratie soll die Krise bezahlen“ und „Gebt das Gestohlene zurück“ waren nur einige der Slogans, die bei den Demonstrationszügen gegen die Spar- und Steuerpolitik der sozialistischen Regierung skandiert wurden. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Spyros Papaspyrou, forderte gleichzeitig ein gesamteuropäisches Vorgehen der Arbeitnehmer: „Das Problem der Wirtschaftskrise und die Folgen der Sparmaßnahmen sind in allen Ländern Europas gleich; aus diesem Grund ist ein gemeinsames Vorgehen sowie die Austragung von gleichzeitigen gemeinsamen Streiks in ganz Europa notwendig“, so Papaspyrou.Während der gestrigen Proteste kam es auch zu Zusammenstößen zwischen einigen Dutzend gewaltbereiter Jugendlicher mit der Polizei, die Tränengas einsetzte.
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Griechenland / Athen. Trotz der Bedrohung durch die internationale Finanzkrise wird es in Griechenland keine Änderung der Steuerpolitik geben. Das kündigte Premierminister Kostas Karamanlis nach einem Treffen der europäischen Staatschefs vergangenen Donnerstag in Brüssel an. Der Haushalt von 2009 werde keine zusätzlichen Steuererhöhungen erhalten als die bereits angekündigte Aufhebung der steuerfreien Grenze für Freiberufler. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, derzeit auf 19%, schloss der Regierungschef aus.
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