Wettbewerbsfähigkeit ist nicht eben die Stärke Griechenlands. In einer Studie zu diesem Thema, die vom World Competitiveness Center (IMD) in 63 Ländern durchgeführt wurde, kam Hellas lediglich auf Platz 58.

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Als einen „kritischen Wendepunkt in der Geschichte der finanziellen und wirtschaftlichen Entwicklung" Griechenlands bezeichnete EU-Kommissar Olli Rehn am Mittwoch die Bekanntgabe der zusätzlichen Sparmaßnahmen der griechischen Regierung. Am wichtigsten sei nun die genaue und schnelle Umsetzung dieser Schritte. Nach Ansicht Rehns zeige Griechenland „Entschlossenheit und Einigkeit bei der Reformierung des Landes". Das Finanzdefizit werde dadurch „unter Kontrolle gebracht". Die angekündigten Maßnahmen würden helfen, das Vertrauen Griechenlands auf dem internationalen Markt und bei den EU-Partnern wieder herzustellen und die Besorgnis auf den Märkten zu mildern.
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Bei dem jährlichen Ranking der weltweiten Wettbewerbsfähigkeit des World Economic Forum (WEF) purzelte  Griechenland auf Platz 83 von 149 zu vergebenden Plätzen. Die Ökonomen des WEF legen diesem schlechten Ergebnis die momentan schlechten Rahmenbedingungen für Unternehmen sowie der geringen Effizienz von Behörden und Institutionen zu Grunde. Griechenland, das im Jahre 2004 noch auf Platz 37 vor Italien lag, ist nun das Schlusslicht der 27 EU Staaten. In der Weltrangliste liegt die Schweiz weiterhin auf Platz 1, gefolgt von Schweden, Singapur und den USA.
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Griechenland / Athen. Im Jahr 2010 werden 6,95 Milliarden Euro über das so genannte ESPA-Programm in den Markt fließen. Das kündigte heute die Ministerin für Wirtschaft und Handelsschifffahrt Louka Katseli an. Mit dieser Finanzspritze soll die Wirtschaft angekurbelt sowie die Wettbewerbsfähigkeit griechischer Betriebe verbessert werden. Zu einer Erhöhung der Liquidität soll auch eine Schuldenregelung für Betriebe sowie für überschuldete Privatkonsumenten beitragen.
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Freitag, 05. März 2010 14:47

Griechenland will kein deutsches Geld TT

Im Vorfeld des heutigen Treffens mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigte der griechische Premierminister Jorgos Papandreou (siehe Foto) am gestrigen Donnerstag in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass seine Regierung Deutschland nicht um Geld bitte. „Wir haben den deutschen Steuerzahler nicht darum gebeten, uns auszulösen, uns die Renten und den Urlaub zu zahlen", sagte Papandreou. Es gehe vielmehr um politische Unterstützung, die Griechenland von Seiten seiner europäischen Partner benötigt. Diese Unterstützung erhofft sich Papandreou vor allem in Form von günstigeren Kreditbedingungen für sein Land bei den internationalen Märkten. Die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands diente schließlich auch der Überwindung der Krise in ganz Europa, so der Premier.
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