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Wachsende Zufriedenheit der Griechen mit EU-Mitgliedschaft TT
Fast jeder zweite Grieche (48 %) hat mittlerweile eine positive Meinung über die Mitgliedschaft Griechenlands in der EU; noch vor einem Jahr waren es lediglich 38 % gewesen. Im EU-Durchschnitt empfinden 7 von 10 Bürgern, dass ihr Land von der EU-Mitgliedschaft profitiert. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Meinungsumfrage „Parlemeter 2018“ des Europäischen Parlaments.
Umfragen bescheinigen der Regierungspartei SYRIZA Gewinne in der Wählergunst TT
Das Rad der Umfrageergebnisse scheint sich derzeit zu Gunsten der Regierungspartei Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) zu drehen. Dem Regierungspartner Unabhängige Griechen (ANEL) droht hingegen politische Bedeutungslosigkeit. Das ergeben zwei Erhebungen, die am Wochenende veröffentlicht wurden.
Trügerische Einschätzung
In der Großen Politik verschärfen sich die Töne: Nach der Brandkatastrophe Ende Juli nehmen die Auseinandersetzungen deutlich zu. Man könnte fast schon von Wahlkampffieber sprechen. Einer der letzten Höhepunkte war die Rede von Ministerpräsident Alexis Tsipras auf der Insel Ithaka Anfang der vorigen Woche. Dort hatte er das offizielle Ende der von den internationalen Geldgebern vorgegebenen Memorandumspolitik bekannt gegeben. Vor allem für die Mittelschicht, aber auch für sozial Schwache werden finanzielle Erleichterungen und Unterstützung in Aussicht gestellt.
Doch woher soll das Geld für die finanziellen Versprechungen herkommen und wie soll dies umgesetzt werden? Den gesamten Kommentar finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung Nr. 641.
Neues Kabinett vereidigt: Öffnung zur politischen Mitte TT
Am Mittwochmittag haben 19 neue Mitglieder des griechischen Kabinetts unter Ministerpräsident Alexis Tsipras ihren Amtseid abgelegt. Auf die Verfassung legten 12 von ihnen den Eid ab; sieben wurden kirchlich vereidigt – sie schworen auf die Bibel. Am Donnerstag tagt der neue Ministerrat zum ersten Mal.
Das Ende der Memorandumspolitik: ein lachendes und ein weinendes Auge TT
Die Politik der mehr als acht Jahre währenden internationalen Hilfsprogramme, um Griechenland vor einem drohenden Staatsbankrott zu bewahren, ging am Montag dieser Woche offiziell zu Ende. Für Ministerpräsident Alexis Tsipras vom Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) sollte es eigentlich ein Moment des Feierns werden. Doch genau genommen herrscht Trauerstimmung in Hellas, wenn auch aus anderem Grund.