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In Griechenland gedenkt man heute des Studentenaufstandes gegen die Militärjunta vor 41 Jahren. Die Hauptveranstaltungen für dieses Ereignis fanden heute Vormittag im Athener Polytechnikum statt. Dort war am 17. November 1973 der Aufstand blutig niedergeschlagen worden.
Zahlreiche Bürger, darunter auch Schüler, kleine Kinder, ganze Schulklassen und Rentner hinterlegten bereits seit Samstag Blumen und Blumenkränze am Denkmal auf dem Gelände des Polytechnikums (siehe Foto).

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Donnerstag, 13. November 2014 13:45

Aufruhr unter Griechenlands Studenten TT

Anlässlich des Jahrestages des Aufstandes am Athener Polytechnikum am 17. November 1973 ist es im Vorfeld zu Unruhen an mehreren griechischen Universitäten gekommen. Der Rektor der Universität Athen Theodoros Fortsakis hat aus diesem Anlass die Schließung der Juristischen Fakultät Athen bis zum kommenden Montag, dem 17. November, angeordnet.

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Die Wirtschaftsuniversität Athen hat bis auf weiteres den Betrieb eingestellt. Grund dafür sei der Schwarzhandel, der sich vor den Toren des Universitätsgeländes Tag für Tag abspiele. Das Rektorat erklärte, dass sich Händler mit illegalen Produkten häufig auf dem Gelände der Universität verbergen würden. Zudem würden sie die Rückendeckung von autonomen Kräften genießen, die sich ebenfalls auf dem Gelände aufhalten. Während einer Polizeiaktion wurden am Donnerstag drei Ordnungshüter verletzt, nachdem es zu einer Auseinandersetzung mit vermummten Chaoten gekommen ist.
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Im Parlament wird heute ein neues Gesetz zu Veränderungen im Universitäts- und Hochschulbereich vorgestellt. Vorgesehen ist, dass die heute bestehenden 40 Institutionen auf 34 reduziert werden. Betroffen davon sind jeweils drei Universitäten und drei technische Hochschulen (TEI). Insgesamt sollen demnach 150 von den heute bestehenden 534 Abteilungen abgeschafft werden. Die Gesetzesnovelle trägt den Namen „Athiná" und ist nach der antiken Göttin der Weisheit benannt.
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Griechenland / Athen. Der Rektor der Universität Athen, Christos Kittas, hat am heutigen Donnerstag seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er war bei den Unruhen in der vergangenen Woche mit Knüppeln schwer verletzt worden, als Autonome versuchten, das Universitätsgebäude zu stürmen. Außerdem hatte er dabei einen leichten Herzinfarkt erlitten. „Wenn Jugendliche im Alter von 18 oder auch 20 Jahren, die meine Schüler, meine Enkel sein könnten, den Tempel des freien Gedankenaustausches, den Tempel der Bildung mutwillig zerstören, dann ist meine Seele ausgetrocknet, sie ist tot“, so Kittas.
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