Die Privatärzte, die mit der größten Versicherungskasse des Landes (EOPYY) zusammenarbeiten, werden in dieser Woche bei der Kasse versicherte Patienten nur noch gegen direkte Bezahlung behandeln. An dieser Maßnahme beteiligen sich rund 8.000 Ärzte. Der Patient, so heißt es, könne im Anschluss seine Auslagen vom EOPYY zurückfordern.

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In ganz Griechenland streikt heute das Personal der öffentlichen Krankenhäuser. Es ist einer der ersten 24-stündigen Streiks im öffentlichen Dienst seit dem Regierungswechsel am 25. Januar. Im Einsatz sein wird in den Hospitälern lediglich das Notfallpersonal.

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Die Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) „Ärzte ohne Grenzen“ beendet in dieser Woche medizinische Hilfsprojekte in Auffanglagern für Immigranten in Nordgriechenland. In einem Bericht machen sie auf schlechten Bedingungen, unter denen die Menschen dort leben müssen, aufmerksam. Das von der Krise heimgesuchte Griechenland scheint mit der Situation überfordert.  Die „Ärzte ohne Grenzen“ haben am Dienstag einen Bericht unter dem Titel „Unsichtbares Leiden“ veröffentlicht. Es geht um die Situation von Migranten und Asylsuchenden in Griechenland, die oft monatelang in Auffanglagern oder gar nur in U-Haft-Zellen untergebracht würden.
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Die Internationalen Geldgeber verlangen von Athen weitere drastische Kürzungen im griechischen Gesundheitswesen. Man spricht von neuerlichen Schließungen oder Zusammenlegungen von Krankenhäusern. Zudem werden auch Ärzte, Krankenhauspersonal und Krankenschwestern in die sogenannte „Arbeitsreserve“ geschickt. Das bedeutet für sie, dass sie ihren jetzigen Posten verlassen müssen. Für acht Monate erhalten sie weiterhin einen Großteil ihres bisherigen Gehaltes und müssen auf eine Versetzung auf einen anderen Posten im Staatsdienst warten.
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Die Krankenhausärzte und das Personal des öffentlichen Gesundheitsdienstes ESY haben heute zwischen 9.00 und 12.00 Uhr ihre Arbeit nieder gelegt. Am kommenden Donnerstag, dem 23. Mai, werden sie eine Kundgebung für die Beibehaltung der Rahmentarifverträge durchführen.
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