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Naturschutz für 15 Feuchtbiotope in Attika TT
Das griechische Umweltministerium hat vergangene Woche 15 besonders sensible Feuchtbiotope in der Region Attika unter Naturschutz gestellt. Den Biotopen war im Raumordnungsplan für Athen „höchste Priorität“ eingeräumt worden, weil sie besonders wichtig für die Artenvielfalt in einer Region sind, in der fast die Hälfte der Bevölkerung des Landes lebt.
Regierung lässt illegale Bauwerke an Stränden und in Wäldern abreißen TT
Griechenland macht ernst: illegale Bauten an Stränden und in Wäldern sollen abgerissen werden. Die ersten 100 sollen bereits am kommenden Montag (6.8.) von Bulldozern planiert werden. Das hat am Mittwoch Umweltminister Jorgos Stathakis angekündigt.
Verändertes Konsumverhalten: sechs Millionen Euro aus Umweltsteuer für Plastiktüten TT
Der Verbrauch von Plastiktüten aus griechischen Supermärkten ist im ersten Quartal 2018 um 75 % zurückgegangen. Das hat in dieser Woche das Umweltministerium bekannt gegeben. Bis Ende 2017 hatte jeder Grieche durchschnittlich zwischen 200 und 500 solcher Plastiktüten pro Jahr verbraucht. Umgerechnet auf das laufende Jahr wird der Gesamtverbrauch einigen Studien zufolge nur mehr bei knapp 75 solcher Tüten liegen.
Offene Diskussion für Aufwertung der Natura-2000 Gebiete TT
Die Natura-2000 Gebiete Griechenlands sollen aufgewertet werden. Im Umweltministerium hat bereits eine offene Diskussion über eine entsprechende Gesetzesnovelle begonnen. Konkret geht es um die Träger für die Verwaltung dieser geschützten Regionen. Momentan sind 116 von insgesamt 419 Naturschutzgebieten einem solchen Träger unterstellt. Dem Plan des Ministeriums zufolge sollen sieben weitere solcher Träger-Organisationen ins Leben gerufen werden; aktuell sind 28 aktiv.
Bergbaukonzern Eldorado Gold friert Aktivitäten in Skouries ein TT
Der kanadische Bergbaukonzern Eldorado Gold legt seine Aktivitäten in Skouries auf der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki nun doch auf Eis. Damit sind erneut etwa 500 Arbeitsplätze bedroht. In einer Pressemitteilung aus dem Firmensitz in Vancouver heißt es, dass es das griechische Umweltministerium versäumt habe, wichtige Genehmigungen für den Betrieb auszustellen. Diese würden u. a. die Installation von elektromechanischen Geräten betreffen sowie die Umsiedelung von Altertümern. Der international operierende Bergbaukoloss will gerichtlich vorgehen, um seine Rechte zu wahren.