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Griechenland Zeitung - Nachrichten / Chronik

Tragischer Tod in den Minenfeldern

  • Chronik

Sieben pakistanische Flüchtlinge im Alter von 25 bis 30 Jahren fanden am Montagmorgen einen tragischen Tod in den Minenfeldern an der griechisch-türkischen Grenze. Sie waren den Anweisungen der Schlepper auf türkischer Seite gefolgt, schnitten ein Loch in den Zaun, der die Minenfelder umgab, und ignorierten offenbar dort aufgestellte Warnschilder. Seit 1990 sind bereits 76 Menschen in den Minenfeldern umgekommen, 35 wurden verletzt und 15 verstümmelt. Zuletzt ereignete sich ein ähnlicher Vorfall im Oktober 1999, als sechs Iraker ihre Hoffnung auf ein neues Leben mit dem Tod bezahlen mussten. Der griechischen Polizei liegen Informationen vor, dass auf türkischer Seite noch zahlreiche Flüchtlinge warten, um nach Griechenland zu gelangen. Weiterlesen ...

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Schiffstragödie vom September 2000 immer noch ungesühnt

  • Chronik

Genau drei Jahre ist es nun her, seit am 26. September 2000 vor der Kykladeninsel Paros die Fähre "Express Samina" auf einen Felsen auflief und 81 Menschen in den Tod riss. Seit damals hat sich der Sicherheitsstandard an griechischen Schiffen erheblich verbessert und genügt internationalen Standards. Unklar ist aber immer noch, wer und wie viele Personen sich wegen dieser Tragödie verantworten müssen. Ein Staatsanwalt hatte bereits nach etwa eineinhalb Jahren einen Bericht erstellt, in dem u. Weiterlesen ...

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Bis zur Olympiade sollen viele Schiffswracks geborgen werden

  • Chronik

260 große Schiffswracks, die seit dem Ersten Weltkrieg in griechischen Gewässern "verschimmeln", sind offiziell in einer Liste des Ministeriums für Handelsschifffahrt registriert. Viele von ihnen stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Schifffahrt, aber auch für die Umwelt dar. Allein 60 dieser Wracks liegen in der Meerenge bei Salamina. Bis zur Olympiade 2004 soll zumindest ein Teil davon geborgen werden, was bisher vor allem durch eine unübersichtliche Gesetzeslage verhindert worden war. Durch ein neues Gesetz wurden die zuständigen Hafenbehörden nun dazu verpflichtet, die gesunkenen Pötte bis zur Olympiade zu entsorgen (Gesetz 3153/2003). Weiterlesen ...

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Steht ein warmer Winter bevor?

  • Chronik

In diesem Winter können die Griechen ihre dicken Pelze in den Schränken lassen. Unter Berufung auf Berechnungen des Internationalen Forschungsinstituts berichtete die nordgriechische Tageszeitung "Angeliofóros", dass der kommende Winter voraussichtlich wärmer sein wird als gewöhnlich. Das heißt, dass die Durchschnittstemperaturen im Oktober beispielsweise in Thessaloniki über 22 Grad Celsius liegen werden, in Südgriechenland über 26 Grad. Im November und Dezember kann man wiederum mehr als 16 Grad bzw. mehr als 11 Grad erwarten. Weiterlesen ...

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„Getürkte“ Erste-Hilfe-Wagen in Athen

  • Chronik

Auch das gibt es: "falsche Athener Rettungswagen". Nach einem Bericht der Tageszeitung "Ta Néa" haben einige Schlauberger ein "Unternehmen" auf die Beine gestellt, das Patienten in einem 24-Stunden-Service anbietet, sie bei Bedarf schnell ins nächste Krankenhaus oder von dort nach Hause zu bringen. Ausgestattet seien diese Rettungswagen - so der Chef des legalen Erste-Hilfe-Dienstes EKAB - mit einem Fahrer, einem Beifahrer, einer Krankenbahre und einer Sauerstofflasche. Das Fahrzeug wird ganz einfach mit einigen Emblemen auffrisiert, die an einen Rettungswagen erinnern; auf das Dach kommt ein Blaulicht und los geht es. In dieses business sollen sogar Angestellte von Krankenhäusern involviert sein. Weiterlesen ...

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Griechenland verschärft Maßnahmen gegen Menschenhandel

  • Chronik

Ein Bericht des State Department strich Griechenland von der schwarzen Liste jener Länder, die mit Sanktionen bedroht waren, da sie nach Ansicht der USA zu wenig gegen das Phänomen des traffiking unternehmen, d. h. gegen den Menschenhandel und die sexuelle Ausbeutung in erster Linie von Frauen. Griechenland hat jüngst ein neues Gesetz verabschiedet, das weit schärfere Strafen als bisher für alle kriminellen Taten vorsieht, die mit dem traffiking in Zusammenhang stehen. Gleichzeitig sollen im gesamten Land Zentren errichtet werden, wo Frauen und Minderjährige Zuflucht finden können, die sexuell ausgebeutet werden. Weiterlesen ...

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Trotz schlechter Vorzeichen: Die Griechen leben am längsten!

  • Chronik

Die Griechen gehören zu den fettleibigsten Europäern, haben fast die höchste Arbeitslosenrate und rauchen mit Abstand am meisten. Außerdem ist die Luftverschmutzung in den griechischen Städten dreimal so hoch wie im europäischen Durchschnitt. – Hinweise für ein auszehrendes Leben und eine geringe Lebenserwartung? Weit gefehlt! Die Griechen haben die höchsten Lebenserwartungen in Europa. Weiterlesen ...

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Die Nachfrage nach Mastix steigt konstant

  • Chronik

Mastix ist ein seit der Antike bekanntes Harz, nur auf der Insel Chios beheimatet und in letzter Zeit wird es immer begehrter. Die Produktion hat sich in den vergangenen sechs Jahren verdoppelt, Aufwärtstendenzen zeigt auch der Export: Er stieg von 71 Tonnen (1998) auf 82 Tonnen (2002); verdoppelt hat sich auch der Gewinn der Vereinigung der Mastixproduzenten auf Chios. Dieser Zusammenschluss existiert bereits seit 1938 und hat heute fast 5.000 Mitglieder. Die steigende Nachfrage nach Mastix veranlasste die Vereinigung, die lokale Produktion für Kaugummis und Mastix zu modernisieren. Weiterlesen ...

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4.433 gefälschte Euromünzen in Xanthi sicher gestellt

  • Chronik

Ein Schmuggler, der 4.433 gefälschte Euromünzen in seinem Besitz hatte, wurde in der nordgriechischen Stadt Xanthi verhaftet. Nach ersten Ermittlungserkenntnissen soll der 52jährige die Münzen aus der Türkei ins Land gebracht haben und wollte sie in Nordgriechenland in Umlauf bringen, was ihm zum Teil bereits gelungen war. In mehreren Geschäften hatte er sich Münzen gegen Geldscheine einwechseln lassen. Modell für die falschen Euros stand ein Euro aus Deutschland mit dem Bundesadler auf der Rückseite; auf griechischen 1-Euro-Münzen ist eine Eule abgebildet. Weiterlesen ...

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Qualen und Hoffnungen für Autofahrer

  • Chronik

Die Urlauber, die erholt aus den Ferien in die griechische Hauptstadt zurückkehrten, erwarten in den kommenden Monaten schwere Zeiten, und die „Nervenbatterien“ werden wohl schnell wieder aufgebracht sein. Aufgrund der zahlreichen Baustellen angesichts der Olympischen Spiele 2004 wird die Fortbewegung im Zentrum, aber auch in Randstädten, zu Stoßzeiten zu einem Martyrium. Seit 1. September gilt auch wieder der so genannte „Kleine Ring“. In diesen dürfen abwechselnd Pkw mit geraden oder ungeraden Nummernschildern einfahren. Weiterlesen ...

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Erdbebenhilfe in Millionehöhe für die Insel Lefkáda

  • Chronik

Mindestens 40 Millionen Euro werden den betroffenen Familien und Gemeinden auf der Ionischen Insel Lefkáda aus dem Staatshaushalt zufließen, um Schäden zu beheben, die durch das jüngste Erdbeben der Stärke 4,6 vom 14. August entstanden sind. Als Folge des Bebens erlitten ca. 500 Gebäude Schäden; eine Schule muss vorübergehend völlig geschlossen bleiben; die restlichen Schulgebäude können bis Schulanfang im September instand gesetzt werden. Jede Familie, deren Haus oder Wohnung als "vorübergehend nicht bewohnbar" oder als "gefährlich" eingestuft wurde, erhält eine Soforthilfe von 600 Euro. Weiterlesen ...

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Taschengeld fließt in Zigaretten und Alkohol

  • Chronik

Die Eltern gegen es, die Kinder nehmen es … gern: das Taschengeld. Aber wofür es aufgewendet wird, weiß wohl nicht jeder. Das Verbraucherschutzinstitut INKA untersuchte den Umgang griechischer Kindern und Jugendlicher mit dem Taschengeld. INKA musste zum Schluss kommen, dass ein erheblicher Anteil der Euros für Zigaretten und Alkohol ausgegeben wird. Bei 13- bis 15jährigen wird 32 % des Taschengeldes in Zigaretten und Alkohol "investiert", bei den 16- bis 18jährigen erreicht dieser Wert schon 47 %. Weiterlesen ...

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Griechen essen immer mehr Fleisch

  • Chronik

Die Griechen zählen zu jenen Europäern, die am meisten rotes Fleisch konsumieren; gleichzeitig ist ein tendenzieller Rückgang des Verbrauchs von Obst und Gemüse festzustellen. Experten des griechischen Gesundheitsministeriums, die für die Nahrungspolitik zuständig sind, raten nun ihren Landsleuten dringend, den Verzehr von rotem Fleisch einzuschränken, Gemüse und Hülsenfrüchten sowie Fisch den Vorzug zu geben. „Zurück zur mediterranen Küche“, die wesentlich gesünder sei als Fastfood oder Fertiggerichte, lautet das Motto der Nahrungsexperten. Um schon bei den Kleinen anzusetzen, will man vor allem Aufklärungsarbeit in Schulen leisten. Pro Kopf und Jahr werden in Griechenland 85 Kilo rotes Fleisch „verfressen“, jedoch nur 15 kg Fisch. Weiterlesen ...

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Freudenhäuser Athens geraten in Bedrängnis

  • Chronik

Die Proteste der Prostituierten nutzen nichts. Die Gemeinde Athen will hart durchgreifen und alle Bordelle, die den gesetzlichen Voraussetzungen nicht Genüge tun, schließen. Etwa 15 Freudenhäuser in der Hauptstadt sind von dieser Maßnahme bedroht. Die Betreiber der Etablissements wenden ein, dass sie mit dem ehemaligen Bürgermeister Avramópoulos andere Vereinbarungen getroffen hätten. Athens Stadtoberhaupt Dóra Bakogiánni lässt sich aber nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Weiterlesen ...

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Schweres Erdbeben im Ionischen Meer

  • Chronik

Ein schweres Erdbeben erschütterte heute morgen um 8.15 Uhr die Ionischen Inseln und Westgreichenland. Das Epizentrum des Bebens befand sich 30 km westlich der Insel Lefkáda im Meer. Hunderte Meschen strömten aufgrund der Erschütterungen ins Freie. Nach bisherigen Meldungen kam es zu Erdrutschen auf der Insel Lefkáda bei Nídri sowie bei Sámi auf der Insel Kefaloniá. Weiterlesen ...

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