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Griechenland Zeitung - Nachrichten / Chronik

Gerstensaft ist in Griechenland unentwegt auf dem Vormarsch

  • Chronik

Unentwegt auf dem Vormarsch bei den alkoholischen Getränken ist in Griechenland das Bier. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie hervorgeht, kann der Gerstensaft jährliche Zuwachsraten von rund drei Prozent vorweisen. Während 1996 im Lande "nur" 384 Millionen Liter verkonsumiert wurden, waren es im Jahre 2001 bereits 424 Millionen Liter. Allerdings liegt der Pro-Kopf-Verbrauch (39 Liter) noch immer deutlich unter dem europäischen Durchschnitt (80,4 Liter). Genossen wird Bier in Griechenland vor allem in den Sommermonaten; von April bis September werden über 75 Prozent der Jahresproduktion vertrunken. Weiterlesen ...

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Wiederbelebungsversuche des antiken Götterhimmels

  • Chronik

Griechenland/ Athen: Um das Recht, Zeus mitsamt dem ganzen antiken Götterhimmel verehren zu dürfen, kämpfen die Anhänger einer kleinen Gruppe von Griechinnen und Griechen. Seit Jahren veranstalten sie bereits im Freien oder in antiken Tempeln Zeremonien zu Ehren des antiken Pantheons mit seinen zwölf Göttern und haben nun den Antrag gestellt, ein "Götterhaus" zu errichten. Seit mehr als zwei Jahren bleibt die Antwort aus. Eine "Kommission zur Anerkennung des 12-Götter-Himmels" wurde schon beim Ombudsmann und der griechischen Kommission für Menschenrechte vorstellig. Die Nostalgiker der Antike drohen sogar, bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu gehen. Weiterlesen ...

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Tzitzibíra statt Coca Cola?

  • Chronik

Griechenland/Athen.Was darf´s denn sein? Soumáda, Tzitzibíra, Kóla One oder Epsa? Bei diesen Namen handelt es sich um keine exotischen Cocktails, sondern um Erfrischungsgetränke, die in Griechenland hergestellt werden und lange Tradition haben. Nachdem sie im Zuge der multinationalen Giganten fast verschwunden waren, erleben sie jetzt eine neue Blüte und tauchen verstärkt in den Regalen der Supermärkte auf. Weiterlesen ...

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Europaweite Umfrage: Wirtschaftsprobleme und Angst vor Fremden

  • Chronik

"Locker" mit ihrem derzeitigen Einkommen kommen lediglich 10,6 % der Griechen aus. 35,3 % geben an, dass sie damit nur "schwer hinkommen"; 36,5 % erklärten: "Man schafft es"; 16,8 %: "Nur sehr schwer". Dies geht aus einer am Mittwoch in Athen präsentierten Umfrage hervor, die in 23 europäischen Ländern durchgeführt wurde. Hoch ist demzufolge die Fremdenfeindlichkeit im Lande. 82,7 % gaben an, dass nur wenigen oder gar keinen Ausländern der ständige Aufenthalt im Lande erlaubt sein dürfe. Weiterlesen ...

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Tonnen von Sand aus der Sahara kreisen über Griechenland

  • Chronik

Tausende Tonnen feinen Staubes aus der Sahara wehten die Südwinde der letzten Stunden in die Atmosphäre Griechenlands. Die Regenfälle, die in dieser Woche erwartet werden, dürften deshalb als Schlamm- bzw. Sandfluten zur Erde niedergehen, die alles mit einer weiß-gelben Sandschicht bedecken wird. Während sich die peniblen Städter über die Verschmutzung ihrer PKW ärgern, begrüßen erfahrene Landwirte das "Sahara-Phänomen" durchaus, weil der Staub aus Nordafrika als guter Dünger für den Boden gilt. Das Phänomen des Sandregens tritt normalerweise vor allem im Frühjahr auf. Weiterlesen ...

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Kreuzfahrtschiff mit 430 Kranken hat den Hafen von Piräus verlassen

  • Chronik

Das britische Kreuzfahrtschiff "Auroa" mit 430 an einem Magendarm-Infekt (Norwalk-Virus) erkrankten Personen verließ am Freitag morgen nach dreistündigem Aufenthalt den Hafen von Piräus ohne angelegt zu haben; zuvor war es von den griechischen Behörden unter Quarantäne gestellt worden. Damit sich dem Schiff keine Unbefugten nähern konnten, wurde es von Patroullienbooten der Küstenwache abgeschirmt. Vor der Weiterfahrt wurde der Luxus-Liner mit Medikamenten und sanitären Gütern versorgt. Außerdem gingen zwei britische Ärzte an Bord. Insgesamt befinden sich an Bord der "Aurora" über 1. Weiterlesen ...

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Griechen feiern ihren Nationalfeiertag: "Ochi" zum Einmarsch von Mussolinis Truppen

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Feierlich begeht ganz Griechenland den heutigen Nationalfeiertag. Traditionell finden landesweit Paraden statt. Nachdem der italienische Diktator Mussolini 1940 den widerstandslosen Einmarsch seiner Truppen nach Griechenland und die Besetzung des Landes gefordert hatte, antwortete ihm der damalige griechische Premier Ioannis Metaxas (der selbst in der Reihe der europäischen Diktatoren stand) am Morgen des 28. Oktober mit dem legendären "Ochi" (Nein). An der entsprechenden Proklamation an das griechische Volk hatte auch der Schriftsteller Jorgos Seferis mitgewirkt. Weiterlesen ...

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Zum Nationalfeiertag spuken Gespenster der Vergangenheit“

  • Chronik

Die Festlegung, dass ein Schüler - unabhängig von seiner Herkunft - zum Nationalfeiertag am 28. Oktober die griechische Flagge tragen darf, erhitzte in Nea Michanióna (Makedonien) erneut die Gemüter. Traditionell steht dem Klassenbesten dieses Recht zu. Und auch in diesem Jahr war es wieder der Albaner Odysséas Tsenái. Damit es aber nicht soweit kommt, dass ein Ausländer die Schülerparade anführt, rief der 15köpfige Schülerrat kurzentschlossen die Schulbesetzung aus. Weiterlesen ...

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Athen wurde teures Pflaster für Büros

  • Chronik

Athen holte im vergangenen Jahr hinsichtlich der Lebenskosten beträchtlich gegenüber anderen europäischen Großstädten auf. Die griechische Metropole katapultierte sich von 2001 auf 2002 in das obere Drittel der Rangliste. Mit einer ähnlichen Entwicklung bei den Kosten für Büromieten arbeitete sich Athen ebenfalls einige Positionen nach vorne und liegt nun nach Angaben des internationalen Hauses CB Richard Ellis Global auf Platz 25 unter den Städten der Welt. In der Kapitale Griechenlands muss man für einen Quadratmeter Büro mehr als 420 Euro Miete jährlich hinblättern. Athen liegt damit vor anderen europäischen Städten wie Berlin, Rom, Brüssel oder Lissabon. Weiterlesen ...

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Was ist aus der guten alten Mittelmeerdiät geworden?

  • Chronik

Jene Zeiten, wo sich die Griechen außergewöhnlich gesund ernährten - was auch unter dem Stichwort "Mittelmeerdiät" bekannt wurde - sind offenbar vorbei. Aus einer Untersuchung des Verbandes der Verbrauchervereinigungen, die am Mittwoch in Thessaloniki der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, geht hervor, dass Griechen heute sehr häufig Pommes frites essen und viel Coca Cola und ähnliche zuckerhaltige Erfrischungsgetränke zu sich nehmen. Außerdem verkonsumieren sie außergewöhnlich viel Fleisch und Süßigkeiten. Fisch hingegen, der früher zu den Hauptbestandteilen der Nahrung gehörte, kommt heute nur ein paar Mal pro Monat auf den Tisch. Auch Milchprodukte, die früher einen großen Stellenwert hatten, werden allmählich an den (Tisch-) Rand gedrückt. Weiterlesen ...

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Tragischer Tod einer Staatsangestellten

  • Chronik

Die seit Jahren andauernden Konflikte um - oft auch luxuriöse - Schwarzbauten in Meeresnähe forderten am Dienstag ein tragisches Opfer. Eine leitende Staatsangestellte der Präfektur Ostattika beging Selbstmord, in dem sie sich nahe ihres Sommerhauses an einer steil abfallenden Küste aus 15 Metern in die Tiefe stürzte. Sie hinterließ sechs Briefe, in dem sie ihren Schritt erläuterte. Der Name der Frau war in die Schlagzeilen geraten, weil sie vor wenigen Tagen die gerichtlich abgesicherte und vom Umweltministerium forcierte Entfernung von illegalen Abgrenzungsmauern einer Villa sowie illegaler Einrichtungen eines Nachtlokals durch ihren Einspruch verzögerte. Nach ihrer Auffassung sei das Vorgehen nicht völlig durch das Gesetz gedeckt gewesen. Weiterlesen ...

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Unglücksfälle an Baustellen für Olympia

  • Chronik

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten an den Projekten für die Olympischen Spiele 2004 in Athen kamen nach jüngsten Angaben der Tageszeitung „Eleftherotypia“ bisher 11 Menschen ums Leben. Anlaß für diese traurige Bilanz war der Tod eines albanischen Arbeiters auf dem Gelände des Olympischen Dorfes im Nordwesten Athens vor wenigen Tagen. Er wurde durch eine Betonmischmaschine, über die ein Arbeitskollege die Kontrolle verlor, getötet. Wegen des erneuten Unglücksfalls kam es am Donnerstag zu einer Arbeitsniederlegung und zu Protestaktionen im Olympischen Dorf. Die Arbeitnehmer behaupten, dass durch den Zeitdruck, alle Projekte rechtzeitig zu übergeben, die Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigt würden. Weiterlesen ...

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Trübe Aussichten für griechische Haushalte

  • Chronik

Nichts zu lachen scheinen die Griechen im Jahr 2003 zu haben. Dieser Gemütszustand ergibt sich aus einer Studie über die Zuversicht der Hellenen. Fast jeder zweite Haushalt rechnet damit, dass das verfügbare Einkommen 2003 geringer sein und sich die finanzielle Lage verschlechtern wird. 2002 glaubten 44,5 % an eine Verschlechterung, 2003 stieg dieser Prozentsatz auf 50,5 %. 13,2 % der Befragten hingegen erwarten eine Besserung ihrer Situation, 30,1 % eine unveränderte Lage. Weiterlesen ...

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