In New York, wo sich Ministerpräsident Tsipras seit dem Wochenende anlässlich der Vollversammlung der Vereinten Nationen aufhält, hat er sich mit mehreren seiner Amtskollegen getroffen. Darunter ist der Ministerpräsident Albaniens Edi Rama, Kubas Präsident Raul Castro und der Präsidenten Ecuadors Rafael Correa.

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Der deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel (Bild: r.) stattet in diesen Tagen Athen einen privaten Besuch ab. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird er heute diese Gelegenheit nutzen, um sich mit dem griechischen Minister für Umwelt, Energie und Klimawandel Jannis Maniatis (l.) zu treffen. Das hatte der griechische Minister in den vergangenen Tagen auf Pressekonferenzen bekannt gegeben. Maniatis will mit dem Gast aus Deutschland vor allem Energiefragen besprechen. Ganz oben auf seiner Liste stehen die vermuteten Erdölvorkommen vor Kreta und im Ionischen Meer bzw. in Westgriechenland. In den kommenden 25 bis 30 Jahren rechnet die Regierung in Athen mit Mindesteinnahmen in Höhe von 150 Milliarden Euro. Bereits Anfang Oktober soll die erste Ausschreibung für die Erforschung der Bodenschätze in griechischen Hoheitsgewässern südlich von Kreta sowie im Ionischen Meer über die Bühne gebracht werden.
Weiterhin werden die beiden Politiker generell die Europapolitik bei Fragen der Energie sowie des Klimawandel erörtern.
Ein weiteres Thema, das Maniatis besonders am Herzen liegt, ist die Einsparung von Energie in den rund acht Millionen Gebäuden in seinem Land. Dadurch erhofft sich der Minister auch das Entstehen neuer Arbeitsplätze im Bereich der Bauwirtschaft bzw. eine Wiederbelebung dieser Branche, ohne dass unbedingt neue Gebäude entstehen müssen.
Ein weiterer Gesprächspunkt wird das griechische Exportgeschäft nach Deutschland betreffen. Die Agrar- und Lebensmittelwirtschaft trägt zu 3,5 % des griechischen Bruttoinlandproduktes bei und mehr als einer von zehn Griechen ist in dieser Branche beschäftigt. Das griechische Produktionsvolumen gilt jedoch als eher klein, was u. a. auf die bergige Landschaft und die damit verbundenen kleinen Grundstücke zurückzuführen ist. Dadurch ist der Arbeitsaufwand für die Bauern sehr intensiv, was nicht zuletzt die Preise in die Höhe treibt. Nichts desto Trotz oder anders gesagt: genau deswegen sind viele landwirtschaftliche Produkte aus Griechenland – dazu zählen nicht nur Weine oder Olivenöl – von sehr hoher Qualität.

Text: Elisa Hübel, Archivfoto: Eurokinissi

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Griechenland / Athen. Staatspräsident Karolos Papoulias besuchte am Ostersonntag den Militärstützpunkt Lorentzos Mavilis in Kalpaki in der Nähe von Ioannina. Er erhoffte sich „Frieden und ein Miteinander“ in der aktuellen Krise, die von „unersättlichen und habgierigen Kreisen“ provoziert worden sei. „Ich bin sicher, dass die Kraft der Menschen die Krise, die der Kapitalismus verursacht hat, besiegen wird“, sagte der Staatspräsident.Premierminister Kostas Karamanlis feierte Ostern auf dem Luftwaffen-Stützpunkt Dekelia.
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„Griechenland kann stolz auf sich sein." Das sagte am Montag der Premierminister Luxemburgs und ehemalige Vorsitzende der Eurogruppe Jean-Claude Juncker. Dieser hat Anfang der Woche Athen einen zweitägigen offiziellen Besuch abgestattet, wo er sich u.a. mit dem griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras, dem Staatspräsidenten Karolos Papoulias und dem Parlamentspräsidenten Evangelos Meimarakis traf.
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Der Premierminister Luxemburgs Jean-Claude Juncker (s. Foto) stattet heute und morgen Athen einen offiziellen Arbeitsbesuch ab. In der griechischen Hauptstadt wird sich der ehemalige Vorsitzende der Euro-Gruppe u. a. mit dem griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras treffen.
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