In Barcelona wird sich am heutigen Montag Griechenlands Außenminister Nikos Kotzias mit zahlreichen seiner Amtskollegen aus dem Mittelmeerraum treffen. In der katalanischen Küstenmetropole findet das dritte Forum der Mittelmeer-Union statt. Hauptgesprächsthema ist die Wirtschaft und vor allem der Bereich der Beschäftigung und der Infrastruktur. Im Zentrum der Gespräche soll die Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen der Staaten an den Mittelmeerküsten stehen. Es ist daher anzunehmen, dass in Barcelona auch die Flüchtlingsproblematik besprochen werden dürfte.

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Am Mittwoch hat in Rom der vierte Kongress der sieben Anrainer des europäischen Mittelmeerraums (Med7) stattgefunden. Daran beteiligt haben sich die Staats- bzw. Regierungschefs aus Griechenland, Zypern, Frankreich, Spanien, Italien, Malta und Portugal. In einer gemeinsamen Erklärung haben sie sich für ein sozialeres und demokratischeres Europa ausgesprochen. Einig sind sich die Sieben zudem darin gewesen, dass Europa sicherer und stärker als vor zehn Jahren geworden ist. Weiterhin müsse man sich aber für mehr Wachstum und gesellschaftlichen Wohlstand einsetzen. Das wirtschaftliche Wachstum müsse sowohl ausgewogen als auch nachhaltig sein.

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In Rom findet am heutigen Mittwoch (10.1.2017) der vierte Kongress der sieben Anrainer des europäischen Mittelmeerraums statt. Erklärtes Ziel ist es u. a., eine stärkere Gleichberechtigung zwischen den nördlichen EU-Ländern und dem Süden der Union zu erreichen. Das gilt vor allem für den wirtschaftlichen Bereich. 

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Montag, 08. August 2016 15:14

Südeuropäische Achse gegen Sparpolitik TT

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras will die Beziehungen zwischen den europäischen Mittelmeerstaaten intensivieren. Anfang September möchte er deshalb eine Konferenz durchführen. Eingeladen werden sollen die Staatsoberhäupter Frankreichs, Italiens, Spaniens, Portugals, Zyperns und Maltas. Diese offiziell noch nicht bestätigte Zusammenkunft soll seinen Worten zufolge einen Gegenpol zur „nordeuropäischen Sparpolitik“ bilden. Dazu beitragen soll auch die neue Lage, die sich nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU („Brexit“) herauskristallisiert.

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