Die Verfassungsschützer des Landes sehen sich derzeit mit einer ganzen Serie von terroristischen Anschlägen konfrontiert. Um eine Sprengladung unschädlich zu machen, die Unbekannte im Athener Vorort Zografou deponiert hatten, musste am Montag (16.12.) eine kontrollierte Sprengung durchgeführt werden. Der Tatort befand sich zwischen dem Universitätsgelände und einer örtlichen Polizeistation. Bisher gibt es dazu kein Bekennerschreiben.

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Der verurteilte Terrorist Dimitris Koufontinas bekommt keinen weiteren Hafturlaub. Das entschied der zuständige Richterrat in der mittelgriechischen Stadt Volos, wo der 60-Jährige eine elffache lebenslängliche Haftstrafe verbüßt.

Mit diesem Beschluss folgten die Richter einem Vorschlag der Staatsanwaltschaft. In der Begründung wird darauf verwiesen, dass Koufontinas bisher keine Reue gezeigt habe. Außerdem bestehe die Gefahr, dass er weitere Straftaten begehen könnte. Zudem würde er die formalen Kriterien für derartige Vergünstigungen nicht erfüllen.

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In der jüngeren Vergangenheit war das frühere Mitglied der Terrorgruppe „17. November“ (17N) bereits sechsmal aus dem Gefängnis beurlaubt worden. Diese bisherige Praxis hatte u. a. zu heftigen Protesten der Angehörigen der Opfer der Terrorgruppe geführt; zuletzt hatte er einen neuntägigen Freigang beantragt. Verurteilt worden war Koufontinas wegen elffachen Mordes sowie für Sprengstoffanschläge, bewaffnete Raubüberfälle und Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation. 

Insgesamt verübte 17N mehr als 100 Anschläge; 23 Menschen kamen dabei ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Zu den Opfern der Terrorgruppe gehörten u. a. Politiker, Verleger, Journalisten, Staatsanwälte, Industrieelle, Reeder, Polizei- und Armeeangehörige sowie Diplomaten. 2002 konnten führende Mitglieder festgenommen werden, die seit 1975 aktive Organisation gilt seither als zerschlagen.

(Griechenland Zeitung / jh)

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Journalistische Medien in Nordgriechenland wurden in dieser Woche gleich zweimal zur Zielscheibe einer autonomen Gruppierung. Am Donnerstag ist etwa ein Dutzend vermummter Personen in die Büros der Gewerkschaft der Redakteure der Tageszeitungen Makedoniens und Thrakiens (ESIEM-Th) in der nordgriechischen Stadt Thessaloniki eingedrungen. Sie haben technische Geräte, vor allem Computer, sowie ein Fax- und ein Fernsehergerät zerstört. Auf den Boden haben sie Flugblätter geworfen, auf denen von einem „Eingriff für die Gefangenen“ zu lesen war. Beobachter bewerteten das als eine Art Solidaritätsakt für Strafvollzugsinsassen aus dem linksradikalen bzw. terroristischen Spektrum.

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Neun mutmaßliche Terroristen wurden am Montag in griechische Gefängnisse überstellt. Es handelt sich um acht Männer und eine Frau. Sie alle sind türkische Staatsbürger. Sie waren am Dienstag vergangener Woche in Athen verhaftet worden. Vorgeworfen wird ihnen u. a. Mitgliedschaft in der Marxistisch-Leninistischen Untergrundorganisation Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C).

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Die griechische Finanzpolizei SDOE hat am Freitag bei Athen ein illegales Pharmalabor ausgehoben, in dem Pillen mit dem Aufputschmittel Fenetyllin hergestellt wurden. Fenetyllin wurde unter dem Markennamen Captagon bekannt und gilt unter anderem als Aufputschdroge der Terrororganisation Islamischer Staat (ISIS).

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