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Trotz vieler Statistiken, die eine positive Entwicklung für die griechische Wirtschaft prophezeien, blickt die Mehrheit der Griechen weiterhin pessimistisch in die Zukunft. Allerdings auch hier ist ein Fünkchen mehr Optimismus zu erkennen als noch vor sechs Monaten. Das zumindest ergibt sich aus der jüngsten Erhebung von Eurobarometer, die regelmäßig von der EU-Kommission in Auftrag gegeben wird.

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Eine aktuelle Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Kappa Research ergibt, dass 28 % der Bürger Zeichen einer Verbesserung der Lage in Griechenland sehen. Fast die Hälfte (47 %) ist der Ansicht, dass sich die wirtschaftliche Lage noch weiter verschlechtern werde. Zudem glauben fast drei Viertel der Bürger (73,5 %), dass sich das Land in die falsche Richtung bewege. Die meisten (56,5 %) befürworten, dass Griechenland fester Bestandteil der Eurozone bleibt. 20,5 % sind entgegengesetzter Meinung. 19,5 % der Befragten wollen weiterhin Mitglied der EU bleiben, sich jedoch vom Euro verabschieden.  

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Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kappa Research für die Sonntagszeitung „To Vima“ bescheinigt eine Unzufriedenheit der Griechen mit dem politischen System. Auch wird die europäische Einheit stärker angezweifelt denn je. Nach wie vor liegt die konservative Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) vor dem regierenden Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) – allerdings hat sich der Abstand etwas verringert.

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Dienstag, 04. Oktober 2016 11:21

Unzufriedenheit mit Regierung und Opposition TT

90 % der griechischen Wähler sind von der Arbeit der Regierung enttäuscht. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die am Sonntag in der Zeitung „Avgi“ veröffentlicht wurde, die als Parteiblatt der linken Regierungspartei SYRIZA gilt. 51 % setzen sich für die Durchführung eines vorverlegten Urnengangs ein, und 85 % empfinden, dass sich das Land „in die falsche Richtung“ bewege. Am stärksten fühlen die Griechen Empörung und Enttäuschung (jeweils 26 %) sowie Sorge / Stress (17 %). 73 % der Befragten erklärten, dass sie hinsichtlich ihrer persönlichen Einnahmen „Schwierigkeiten“ haben. Lediglich 23 % „leben gut“ oder „kommen über die Runden“. Gleichzeitig sind jedoch auch acht von zehn (80 %) der Befragten unzufrieden mit der Arbeit der Opposition, während 36 % glauben, dass die konservative Nea Dimokratia (ND) die bessere Regierung stellen würde. 14 % glauben dies von SYRIZA. Spitzenreiter (45 %) ist die Ansicht: „Keine von beiden“.

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Einer aktuellen Meinungsumfrage zufolge verliert die Regierungspartei SYRIZA weiter an Wählergunst. Die Umfrage ergab, dass 15,5 % der Befragten SYRIZA ihre Stimme geben würden, wenn heute Parlamentswahlen durchgeführt würden. Die oppositionelle Nea Dimokratia (ND) würde ganze 10 Prozentpunkte mehr erhalten (25,5 %). Befragt wurden allerdings nur Wahlberechtige aus dem ersten Wählerkreis von Thessaloniki. Hier liegt die Arbeitslosigkeit bei circa 30 %. Noch bei den letzten Parlamentswahlen im September 2015 hatten in diesem Wahlkreis 35,81 % für SYRIZA gestimmt und 25,29 % für die ND. Weiterhin ergab die Umfrage, dass 7,5 % der Befragten der faschistischen Chryssi Avgi ihre Stimme geben würden. Es folgen die kommunistische KKE (6 %), die Zentrumsunion (5,5 %) und die Demokratische Allianz (bestehend aus der sozialistischen PASOK und der DIMAR = Demokratische Linke) mit 4 %. Die liberale „To Potami“ und der Koalitionspartner von SYRIZA, die Unabhängigen Griechen (ANEL) würden mit jeweils 2 % den Sprung ins Parlament verfehlen.  

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