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Montag, 19. Mai 2014 15:05
Stimmen der Politiker zur Wahlrunde Nr. 1 in Griechenland
Als positiv schätzte Antonis Samaras, Ministerpräsident und
Vorsitzender der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia, den
Ausgang der ersten Runde der Kommunal- und Regionalwahlen am
gestrigen Sonntag ein. Mit Blick auf die zweite Wahlrunde sowie die
Europawahlen, die parallel dazu stattfinden, sagte er, Griechenland
müsse dann unter Beweis stellen, dass es über jene Stabilität
verfüge, die diesem Land gebühre. Die Bürger könnten entscheiden,
ob das Land mit festen Schritten voranschreite, oder ob es sich
nach rückwärts neige. Der Vizeregierungschef und Vorsitzende der
sozialistischen PASOK, Evangelos Venizelos, erklärte gegenüber der
Presse, dass die griechischen Wähler mit ihrem Votum in der ersten
Wahlrunde „Reife und Weisheit“ gezeigt hätten. Seiner Ansicht nach
werde dies auch im zweiten Urnengang am kommenden Sonntag so sein.
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Montag, 19. Mai 2014 12:46
Kommunal- und Regionalwahlen in Griechenland mit unklaren Botschaften TT
Die erste Runde der Kommunal- und Regionalwahlen in Griechenland
vom Sonntag ging ohne klare Botschaften zu Ende. Die
Stimmenthaltung betrug etwa 40 Prozent, in Athen lag sie sogar bei
zirka 50 Prozent. Gute Chancen darauf, eines der 13 Ämter der
Regionalregierungen zu übernehmen, hat die konservative
Regierungspartei Nea Dimokratia in neun Fällen; bei drei kann sich
die sozialistische PASOK und bei einer das radikale Linksbündnis
SYRIZA, die größte Oppositionspartei, Hoffnungen machen.Eine
Einschätzung der vorläufigen Endergebnisse lesen Sie im folgenden
Kommentar von Dimos Chatzichristou, der am Mittwoch in der
Griechenland Zeitung erscheinen wird.Eine verwirrende WahlDie erste
Runde der Kommunalwahlen vom Sonntag wirft mehr Fragen auf, als sie
Antworten liefert.
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Dienstag, 13. Mai 2014 16:07
Startschuss für den doppelten Urnengang in Griechenland TT
Die Griechen werden gleich zweimal hintereinander an die Wahlurnen
gerufen: Am kommenden Sonntag und eine Woche danach – bei den
allfällig notwendigen Stichwahlen – wird über die
Bürgermeister sowie die Regionalgouverneure des Landes entschieden.
Gleichzeitig werden am 25. Mai auch noch die Europawahlen
abgehalten. Auch wenn es zum einen um Kommunalpolitik geht und zum
anderen um das zukünftige Kräfteverhältnis im Straßburger
Parlament, so drückt doch die Krise in Griechenland der politischen
Auseinandersetzung kurz vor dem zweifachen Urnengang ihren Stempel
auf. Vor allem die Europawahlen dienen den Parteien als Testlauf:
Die Koalitionsregierung aus der konservativen Nea Dimokratia (ND)
und der sozialistischen PASOK stellt die Wähler vor das Dilemma
„Wir oder Instabilität“.
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Dienstag, 27. Januar 2009 15:46
Meinungsumfrage: PASOK liegt mit 3,6 Prozent vor der ND
Mit 3,6 Prozent liegt die große Oppositionspartei PASOK (31,7
Prozent) derzeit vor der regierenden Nea Dimokratia (28,1 Prozent).
Der entsprechenden Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GPO
zufolge käme das linke Wahlbündnis SYRIZA auf 8,0 Prozent und die
Kommunistische Partei (KKE) auf 7,7 Prozent. Die
rechtspopulistische LAOS würde 5,7 Prozent erhalten. 3,0 Prozent
würden sich für die Ökologen/Grüne entscheiden, was dieser Partei
den – wenn auch knappen – Einzug im Parlament ermöglichen würde.
Premier Kostas Karamanlis gilt mit 45 Prozent der Stimmen
unangefochten als der geeignetere Regierungschef; der
PASOK-Vorsitzende Jorgos Papandreou erhielt 32,7 Prozent der
Stimmen.
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Montag, 07. April 2014 15:31
Konträre Äußerungen vor dem Athen-Besuch der deutschen Bundeskanzlerin
Alexis Tsipras, Vorsitzender von SYRIZA, Griechenlands größter
Oppositionspartei, bezeichnete am Sonntag die deutsche
Bundeskanzlerin Angela Merkel als „die gefährlichste Politikerin
für die Europäischen Völker“. In einem Interview gegenüber dem
italienischen öffentlichen Sender „Rai Tre“ sagte der
Linkspolitiker aus Athen, dass die bevorstehenden Europawahlen eine
gute Gelegenheit böten, um die politischen Zusammenhänge in der
Europäischen Union zu verändern. Weiterhin gab sich Tsipras sehr
selbstbewusst, dass SYRIZA schon bald die Regierungsgeschäfte in
Athen in die Hand nehmen werde. Dann werde er eine breite
gesellschaftliche und politische Allianz für einen Ausweg aus den
Sparprogrammen schaffen. Diese Allianz möchte Tsipras mit der
Unterstützung Italiens, Spaniens und Portugals aufbauen.
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