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Die Regierung auf Zypern sucht händeringend nach einer Lösung, um ihre Finanzkrise zu überwinden. Zeit dafür hat sie bis spätestens Montag. Sie muss bis dahin erklären können, woher sie 5,8 Milliarden Euro auftreiben will. Es handelt sich dabei um den von der Euro-Zone geforderten Eigenanteil, um Rettungsfonds bereit zu stellen, ohne die das Land zwangsläufig Pleite gehen würde. Heute Nachmittag soll das zyprische Parlament darüber beraten.
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Die Lage auf Zypern bleibt weiterhin äußerst prekär. Das zyprische Parlament will heute noch eine Alternativlösung finden. Die Verhandlungen mit Russland werden fortgesetzt. Die Situation auf Zypern beschäftigt auch die Politiker in Griechenland. Noch im Laufe des heutigen Donnerstags will die zyprische Regierung einen Alternativplan ausarbeiten, der dem hoch verschuldeten Mittelmeerland einen Ausweg aus der Sackgasse bietet.
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Mittwoch, 28. Juli 2010 16:35

Griechenland will mehr Touristen aus Russland

Russland / Moskau. Um russische Touristen für den griechischen Markt zu gewinnen, hielt sich der Staatssekretär für Tourismus Jorgos Nikitiadis am Montag in Moskau auf, wo er Gespräche mit Vertretern der dortigen Reisebranche führte. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen beispielsweise mehr Büros zur Ausstellung von Visen eröffnet, die gesamte entsprechende Prozedur erleichtert und Anreize geschaffen werden, mehr Charterflüge mit der Destination Griechenland anzubieten. Mit einer Kampagne soll darüber hinaus auf Sonderformen des Tourismus aufmerksam gemacht werden: Dazu gehören etwa Ferien auf dem Bauernhof, Sport-Tourismus und religiöser Tourismus. Gegenüber seinem Amtskollegen Oleg Kazlow wies der Gast aus Athen darauf hin, dass sich Griechenland für die Visa-Abschaffung zwischen der EU und Russland eingesetzt habe.
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„Russischer Salat“. So kommentierte die auflagenstärkste griechische Tageszeitung „Ta Nea“ das Scheitern der Privatisierung der staatlichen Erdgasgesellschaft DEPA in ihrer Ausgabe am Dienstag. Favorit für die Übernahme war der russische Gasmagnat Gazprom, der schlussendlich zu Ablauf der Angebotsfrist am Montag keine Offerte unterbreitete. Presseinformationen zufolge hatte der Gaskonzern inoffiziell 900 Millionen Euro geboten. Zuvor war ein anderes russisches Unternehmen auch aus dem Wettbewerb um die staatliche Erdgasverwaltungsgesellschaft DESFA ausgeschieden.
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„Griechenland im Zentrum eines ,Kalten Energie-Krieges‘ zwischen Russland und den USA“, „Harte geopolitische Schlacht“. Das sind nur zwei der entsprechenden Schlagzeilen in der griechischen Presse, die sich auf die bevorstehende Privatisierung der Erdgasgesellschaft DEPA, des Erdgasnetzbetreibers DESFA (siehe dazu auch Seite 4) sowie des geplanten Baus einer Erdgas-Pipeline durch Griechenland beziehen. An der Übernahme der beiden griechischen Unternehmen ist vehement der russische Energiegigant Gazprom interessiert. Der Vizepräsident der Gazprom, Alexi Miler, ein enger Vertrauter von Präsident Putin, wurde am Dienstag zu Gesprächen mit Premier Antonis Samaras in Athen erwartet. In der Vergangenheit hatten die USA, aber zum Teil auch die EU, Bedenken daran geäußert, sich zu sehr in Abhängigkeit von russischer Energie zu begeben.
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