Griechenland Zeitung - Leser-Blog / Leser-Geschichten

Unsere Nachbarn aus Griechenland

Unsere direkten Nachbarn in Deutschland sind ein griechisches Ehepaar mit zwei erwachsenen Kindern. Die Familie kam vor ca. 25 Jahren nach Deutschland, sowohl Mutter als auch Vater fanden sofort Arbeit. Sie lebten zuvor in der Nähe von Thessaloniki auf dem Land und hatten dort kein Auskommen mehr und wollten ihren Kindern eine bessere Zukunft bieten. Weiterlesen ...

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Agapi, Alois und der Rausch der Sinne – eine Urlaubsgeschichte auf Tinos

Vor drei Jahren konnte in meinen Kumpel Alois, mit dem ich nun 12 Jahre befreundet bin, überzeugen, doch mal eine Woche Urlaub auf meiner Lieblingsinsel Tinos mit mir zu verbringen. Alois ist Unternehmer in Wien und oft gestresst. Kennengelernt haben wir uns vor 12 Jahren in der Felixx-Bar in Wien, wo ich seit dieser Zeit regelmäßig als DJ arbeite. Er wurde Fan meiner Musik, Stammgast und sehr guter Freund. Wir sind ca. gleich alt, er 55 und ich 53. Also beide in einem Alter wo Happy und Birthday getrennte Wege gehen. Aber wir verstehen uns prima. 

Nun, im September 2013 war es so weit. Alois und Tom gemeinsam auf der Insel der Winde.

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Ostern in Griechenland - ein Fest für die Sinne

Zeitlich betrachtet fällt es selten mit dem westlichen Osterfest zusammen, da es nach dem alten Julianischen Kalender berechnet wird. Mit dem Rosenmontag hat die Fastenzeit in der Ostkirche begonnen, d.h., es werden weder Fleisch noch Fisch noch Milchprodukte gegessen. Während der Karwoche fallen auch beispielsweise Kalamaris und Muscheln, also Meerestiere, weg. Wir haben immer wieder festgestellt, das sich die jüngeren Griechinnen und Griechen nicht mehr ganz so strikt an diese Vorgaben halten. Teilweise wurde auch heimlich gegessen! Es ist eben auch in Griechenland nicht anders als überall auf der Welt: Der Geist ist willig, jedoch der Körper ist schwach! Weiterlesen ...

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Letzte Inselromantik oder Eine Reise ins Paradies

Von Eleonore Hillebrand, 2009. „Kimolos, mein Paradies“, dieses Bekenntnis steht in griechischen Buchstaben, in ebenso typisch griechischem Blau an eine kleine weiße Mauer gemalt. Dieser Auspruch ist der Anfang zu einem zweiten Teil, der die ganze Sehnsucht der durch mancherlei, vor allem auch türkische Fremdherrschaft vertriebenen Kimolaner nach der Heimat in sich trägt, nämlich „…käme ich nach Psathi, würde ich deinen Sand küssen.“ 

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Odysseas Elytis - der wohl berühmteste griechische Dichter


Kostprobe aus seinem Hauptwerk "Axion Esti":
Nur diese eine Schwalbe / der Frühling macht sich rar / damit die Sonne heimkehrt / bringen wir Opfer dar / Tausende Tote braucht es / wenn das Lichtrad ruht / lebende Leiber braucht es / wärmend verströmt ihr Blut...

Christiane Dalbeck, Pylos

Foto: http://www.astrology.gr

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Camper-Freuden

Erneut haben wir gelesen, dass die Urlaubsbuchungen für die griechischen Inseln Lesbos, Chios und Samos drastisch zurückgegangen sind. Als Grund wird unisono die Flüchtlingssituation in der östlichen Ägäis erwähnt. Mit Schwimmwesten verschmutze Strände werden angeführt und die Konfrontation mit Tausenden von Flüchtlingen und ihrer bedrückenden Situation, evtl. sogar Versorgungsschwierigkeiten. Der Rückzug der Urlauber verstärkt die ohnehin massiven wirtschaftlichen Einbußen der Inselbewohner, der Griechinnen und Griechen insgesamt. Weiterlesen ...

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Bericht von Chios: „Empört und wütend über diese Falschmeldungen“

Immer und immer wieder tönt es laut durch die Medien, Griechenland würde trotz permanenter Ermahnungen der EU – und natürlich auch Deutschlands – die ankommenden Flüchtlinge nicht vorschriftsmäßig registrieren, es herrsche Chaos auf den Inseln, das Land und die Bewohner seien unorganisiert, die Strände verschmutzt und voller Schwimmwesten, die Regierung phlegmatisch, unwillig – so, wie man es ja schon seit Jahren kenne. Weiterlesen ...

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„To kati allo“ – Die ganz besondere Taverne

Etwas ganz Besonderes ist sie auch, die Taverne von Herrn Petros und Frau Anthoula. Sie befindet sich in dem kleinen Bergdorf Skra im Landkreis Kilkis. Das Dorf gehört zum Paiko-Gebirge in Zentralmakedonien und liegt 520 Meter hoch. Unmittelbar daneben verläuft die Grenze zur Früheren Jugoslawischen Republik Mazedonien. Weiterlesen ...

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Hellas forever

Es war Ende der siebziger Jahre, da streikten wir, mein Bruder und ich, weiterhin in den Sommerferien an die verregnete Nordsee zu fahren. Unsere Mutter hatte ein Einsehen und buchte damals, auf Empfehlung der Klassenlehrerin meines Bruders, Faliraki auf Rhodos. Marianne war damals mit einem Griechen von Rhodos verheihartet. Im Juli gings dann mit dem Flieger nach Rhodos. Weiterlesen ...

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Griechenland – Die positiven Seiten

kürzlich wurden wir gefragt: wie können Sie jetzt nach Griechenland reisen, bei dieser Krise? Haben Sie keine Angst?
Nein haben wir nicht und wir wüssten auch nicht wovor. Momentan sind wir wieder in Kalamata auf der Peloponnes und auf den ersten Blick ist alles normal.
Jeder Tourist und besonders die Deutschen sind herzlich willkommen. Hier gibt es keinerlei Versorgungsschwierigkeiten was Lebensmittel, Benzin oder sonstiges betrifft.
Das Ziel ist es wohl Zeitungen und Nachrichten, in Deutschland, zu füllen mit täglich neuen Horrormeldungen, die nicht zutreffen.
Seit meinem Artikel von 2010 in der Tagwerk Zeitung, mit Auszügen auf unserer Homepage ist es uns ein Bedürfnis weitere Informationen über das Land Ihnen mitzuteilen mit einer ganz persönlichen Sicht der Dinge. Ich denke, wir können dies gut beurteilen, da wir ca.3x pro Jahr aus geschäftlichen Gründen nach Griechenland müssen und einige Diskussionen mit unseren Geschäftspartnern geführt hatten.
Ja, das Land ist in einer schweren Krise und die Banken sind weiterhin geschlossen. Das ist aber das einzige, was uns auffällt und die Schlangen vor den Bankschaltern sind auch sehr kurz.
Die Griechen haben sich arrangiert und sind alle sehr diszipliniert.
Es wird aus diesem Grunde sehr wenig konsumiert, weil 60 € pro Tag wenig Geld ist und die Firmen können die Gehälter der Angestellten nicht auszahlen, weil die Banken geschlossen sind.
Investitionen und Importe sind momentan kaum möglich, weil es Kapitalverkehrskontrollen gibt.
Wenn in irgendeinem Land der Welt die Frage gestellt werden würde ob weiterhin gespart werden soll bzw. die Steuern erhöht werden und die Renten gekürzt werden sollen, würde kein Bürger eines Landes und schon gar kein Deutscher mit JA stimmen sondern mit NEIN und das haben die Griechen einfach getan.
Mögen Sie eine MwSt-Erhöhung von 7% oder 13% auf 23%, und das mit Löhnen auf sehr niedrigem Niveau?
Um was es hier zwischen Europa und Griechenland geht ist ein großer Zirkus zwischen den Brüsseler Bürokraten und vielen scheinheiligen Politikern.
Die fällige Rückzahlung Griechenlands an den IWF entspricht ca. 0,5% des deutschen Bundeshaushaltes und der gesamte Schuldenberg Griechenlands entspricht ca. 3% der Schulden aller EU -Länder. Es geht also um „Peanuts“ im Verhältnis was noch auf uns zukommen wird bzgl. Italien oder auch die Ukraine.
Hier beginnt dann erst das richtige Drama und dann werden wir uns noch zurücksehnen über die kleinen Probleme Griechenlands, die es zu lösen gilt.
Griechenland hat Schulden in Höhe von ca. 265% des BIP´s (ca. 320 Mrd.),
Deutschland hat 240% Schulden des BIP´s. (ca. 4000 Mrd. inkl. Pensionslasten der Beamten).
Wo ist da der Unterschied? Auch wir können unsere Schulden in den nächsten Jahrzehnten nicht zurückzahlen trotz Superkonjunktur.
Griechenland ist kein Sozialstaat wie Deutschland. Wenn ein 55-jähriger Deutsche arbeitslos wird fängt ihn ein soziales Netzwerk auf inkl. Krankenversicherung bis man das Rentenalter erreicht.
In Griechenland bekommt ein Arbeitsloser 1 Jahr lang Arbeitslosengeld und dann nichts mehr auch keine Krankenversicherung. Um zu überleben nimmt er früher schon die Rente in Anspruch mit hohen Abschlägen um überhaupt finanziell über die Runden zu kommen.
Auch wir haben deutsche Pleitebanken. Sie erinnern sich…. die Hyporealestate Bank wurde mit 120 Milliarden „gerettet „ vom deutschen Steuerzahler und die Commerzbank gehört teilweise immer noch dem deutschen Steuerzahler. Von der Deutschen Bank, die sich von einer Anklage zu anderen angelt und ständig Milliarden Euro Rückstande bildet, ganz zu schweigen.
Unsere deutsche Schattenwirtschaft soll ca. 300 Milliarden „wert sein“, also Steuerhinterziehung.
Dann der Berliner Flughafenbau oder der Bau der Hamburger Philharmonika, lupenreinste Steuerverschwendung. Wo bleibt der Aufschrei der Deutschen?
Als die Agenda 2010 in Deutschland endlich durchgesetzt wurde vergingen ganze 7 Jahre. Griechenland soll dies in wenigen Wochen durchboxen. Deutschland verschwendet jedes Jahr
ca. 60 Milliarden an Steuern und manche Städte in Deutschland sind höher verschuldet im Verhältnis als Griechenland.
Wir sind also nicht besser dran und wehe unsere Konjunktur bricht ein. Haben wir wirklich noch in 15-20 Jahren eine so große Autoindustrie die uns viele Arbeitsplätze sichert? Ich bezweifle das.
Deshalb, üben Sie Solidarität mit Griechenland, machen Sie weiterhin Urlaub in diesem schönen Land. Alle Deutschen sind herzlich willkommen. Wir haben schon die nächste Reise im September nach Griechenland gebucht.
Unsere Olivenölproduzenten sind weiterhin sehr zuverlässig, sind fleißige Leute und freuen sich weiterhin auf Bestellungen aus Deutschland.

Ihr allesOlive Team aus Landshut
Regine Blaschke & Winfried Arweiler

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Griechenland-Hymne

Der begeisterte Griechenland-Fan Erwald Schlosser und seine Frau Roswita, die aus der österreichischen Stadt Linz kommen, besuchen Griechenland seit 24 Jahren. Der Kontakt mit den Einheimischen war für die beiden von Anfang an wichtig und sie scheuten sich nicht davor die griechische Sprache zu lernen, um den Kontakt zu intensivieren. Nach einigen Filmen die Erwald in Korfu gedreht hat, wie z.B. "Profitis Ilias 2014 Corfu", der auch auf YouTube zu sehen ist, nannten ihn die Einhimischen einen richtigen Griechen, was laut Erwald, auch einen Österreicher stolz macht. Demzufolge hat er eine Griechenland-Hymne verfasst um als Grieche Stimmung für unser schönes Land zu machen. Weiterlesen ...

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