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Griechenland Zeitung - Leser-Blog / Leser-Geschichten

Hellas forever

Es war Ende der siebziger Jahre, da streikten wir, mein Bruder und ich, weiterhin in den Sommerferien an die verregnete Nordsee zu fahren. Unsere Mutter hatte ein Einsehen und buchte damals, auf Empfehlung der Klassenlehrerin meines Bruders, Faliraki auf Rhodos. Marianne war damals mit einem Griechen von Rhodos verheihartet. Im Juli gings dann mit dem Flieger nach Rhodos. Weiterlesen ...

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Griechenland – Die positiven Seiten

kürzlich wurden wir gefragt: wie können Sie jetzt nach Griechenland reisen, bei dieser Krise? Haben Sie keine Angst?
Nein haben wir nicht und wir wüssten auch nicht wovor. Momentan sind wir wieder in Kalamata auf der Peloponnes und auf den ersten Blick ist alles normal.
Jeder Tourist und besonders die Deutschen sind herzlich willkommen. Hier gibt es keinerlei Versorgungsschwierigkeiten was Lebensmittel, Benzin oder sonstiges betrifft.
Das Ziel ist es wohl Zeitungen und Nachrichten, in Deutschland, zu füllen mit täglich neuen Horrormeldungen, die nicht zutreffen.
Seit meinem Artikel von 2010 in der Tagwerk Zeitung, mit Auszügen auf unserer Homepage ist es uns ein Bedürfnis weitere Informationen über das Land Ihnen mitzuteilen mit einer ganz persönlichen Sicht der Dinge. Ich denke, wir können dies gut beurteilen, da wir ca.3x pro Jahr aus geschäftlichen Gründen nach Griechenland müssen und einige Diskussionen mit unseren Geschäftspartnern geführt hatten.
Ja, das Land ist in einer schweren Krise und die Banken sind weiterhin geschlossen. Das ist aber das einzige, was uns auffällt und die Schlangen vor den Bankschaltern sind auch sehr kurz.
Die Griechen haben sich arrangiert und sind alle sehr diszipliniert.
Es wird aus diesem Grunde sehr wenig konsumiert, weil 60 € pro Tag wenig Geld ist und die Firmen können die Gehälter der Angestellten nicht auszahlen, weil die Banken geschlossen sind.
Investitionen und Importe sind momentan kaum möglich, weil es Kapitalverkehrskontrollen gibt.
Wenn in irgendeinem Land der Welt die Frage gestellt werden würde ob weiterhin gespart werden soll bzw. die Steuern erhöht werden und die Renten gekürzt werden sollen, würde kein Bürger eines Landes und schon gar kein Deutscher mit JA stimmen sondern mit NEIN und das haben die Griechen einfach getan.
Mögen Sie eine MwSt-Erhöhung von 7% oder 13% auf 23%, und das mit Löhnen auf sehr niedrigem Niveau?
Um was es hier zwischen Europa und Griechenland geht ist ein großer Zirkus zwischen den Brüsseler Bürokraten und vielen scheinheiligen Politikern.
Die fällige Rückzahlung Griechenlands an den IWF entspricht ca. 0,5% des deutschen Bundeshaushaltes und der gesamte Schuldenberg Griechenlands entspricht ca. 3% der Schulden aller EU -Länder. Es geht also um „Peanuts“ im Verhältnis was noch auf uns zukommen wird bzgl. Italien oder auch die Ukraine.
Hier beginnt dann erst das richtige Drama und dann werden wir uns noch zurücksehnen über die kleinen Probleme Griechenlands, die es zu lösen gilt.
Griechenland hat Schulden in Höhe von ca. 265% des BIP´s (ca. 320 Mrd.),
Deutschland hat 240% Schulden des BIP´s. (ca. 4000 Mrd. inkl. Pensionslasten der Beamten).
Wo ist da der Unterschied? Auch wir können unsere Schulden in den nächsten Jahrzehnten nicht zurückzahlen trotz Superkonjunktur.
Griechenland ist kein Sozialstaat wie Deutschland. Wenn ein 55-jähriger Deutsche arbeitslos wird fängt ihn ein soziales Netzwerk auf inkl. Krankenversicherung bis man das Rentenalter erreicht.
In Griechenland bekommt ein Arbeitsloser 1 Jahr lang Arbeitslosengeld und dann nichts mehr auch keine Krankenversicherung. Um zu überleben nimmt er früher schon die Rente in Anspruch mit hohen Abschlägen um überhaupt finanziell über die Runden zu kommen.
Auch wir haben deutsche Pleitebanken. Sie erinnern sich…. die Hyporealestate Bank wurde mit 120 Milliarden „gerettet „ vom deutschen Steuerzahler und die Commerzbank gehört teilweise immer noch dem deutschen Steuerzahler. Von der Deutschen Bank, die sich von einer Anklage zu anderen angelt und ständig Milliarden Euro Rückstande bildet, ganz zu schweigen.
Unsere deutsche Schattenwirtschaft soll ca. 300 Milliarden „wert sein“, also Steuerhinterziehung.
Dann der Berliner Flughafenbau oder der Bau der Hamburger Philharmonika, lupenreinste Steuerverschwendung. Wo bleibt der Aufschrei der Deutschen?
Als die Agenda 2010 in Deutschland endlich durchgesetzt wurde vergingen ganze 7 Jahre. Griechenland soll dies in wenigen Wochen durchboxen. Deutschland verschwendet jedes Jahr
ca. 60 Milliarden an Steuern und manche Städte in Deutschland sind höher verschuldet im Verhältnis als Griechenland.
Wir sind also nicht besser dran und wehe unsere Konjunktur bricht ein. Haben wir wirklich noch in 15-20 Jahren eine so große Autoindustrie die uns viele Arbeitsplätze sichert? Ich bezweifle das.
Deshalb, üben Sie Solidarität mit Griechenland, machen Sie weiterhin Urlaub in diesem schönen Land. Alle Deutschen sind herzlich willkommen. Wir haben schon die nächste Reise im September nach Griechenland gebucht.
Unsere Olivenölproduzenten sind weiterhin sehr zuverlässig, sind fleißige Leute und freuen sich weiterhin auf Bestellungen aus Deutschland.

Ihr allesOlive Team aus Landshut
Regine Blaschke & Winfried Arweiler

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Griechenland-Hymne

Der begeisterte Griechenland-Fan Erwald Schlosser und seine Frau Roswita, die aus der österreichischen Stadt Linz kommen, besuchen Griechenland seit 24 Jahren. Der Kontakt mit den Einheimischen war für die beiden von Anfang an wichtig und sie scheuten sich nicht davor die griechische Sprache zu lernen, um den Kontakt zu intensivieren. Nach einigen Filmen die Erwald in Korfu gedreht hat, wie z.B. "Profitis Ilias 2014 Corfu", der auch auf YouTube zu sehen ist, nannten ihn die Einhimischen einen richtigen Griechen, was laut Erwald, auch einen Österreicher stolz macht. Demzufolge hat er eine Griechenland-Hymne verfasst um als Grieche Stimmung für unser schönes Land zu machen. Weiterlesen ...

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Bedauern über die Eskalation der Worte

Fritz Gross und Eva Jakob leben seit 14 Jahren in Griechenland. Sie haben der Griechenland Zeitung im Vorfeld des Besuches von Premier Tsipras am Montag (23.3.) einen Brief an die Bundeskanzlerin zur Veröffentlichung zugeschickt. Deutsche, die in Griechenland leben, haben andere Sensoren. Nicht nur aus diesem Grund wollen wir Ihnen den Brief nicht vorenthalten. Weiterlesen ...

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Olivenernte in Griechenland: Die Sorge um die Qualität eint die Nationalitäten TT

Jetzt kreischen wieder die Motorsägen und brummen die Erntemaschinen auf den Nachbargrundstücken – es ist Olivenerntezeit. Wir selbst haben unsere wenigen Bäume auch schon abgeerntet, die Ausbeute ist gut in diesem Jahr. Weiterlesen ...

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Athene

Pylos, ein mittelgroßes nettes Kleinstädtchen an der Navarino-Bucht auf der südlichen Peleponnes, ist mein Zuhause. Mein Herrchen hat mich im Alter von sechs Wochen auf der Straße aufgegabelt und verpasste mir den göttlichen Namen Athene. Ich bin ein reinrassiger griechischer Straßenhund mit blauen Augen, schwarzem Fell, weißen Pfoten und weißer Schwanzspitze. Bin gut gebaut, dezent zu schlank – was definitiv der momentan mangelnden Ernährung zuzuschreiben ist -, und ich kann gucken, sag ich euch. Ich begegnete einmal einem Deutschen Dackel, sein Blick war grandios – genauso gucke ich! Unweigerlich Weiterlesen ...

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Unser „woofing“ in Griechenland 2014 in Koroni/Peloponnes

Vor zwei Jahren etwa lasen wir einen Bericht in der Frankfurter Rundschau über „woofing“ in Griechenland. Eine Internet-Adresse war angegeben (www.wwoof.gr). Wir erkundigten uns, meldeten uns an und versuchten ab Ende 2013 Kontakt zu Gastgebern zu bekommen, um für eine bestimmte Zeit dort zu arbeiten gegen Kost und Logis. Da wir schon etwas älter sind (70 und 75 Jahre) hatten wir selbst Bedenken, aber es hat geklappt. Weiterlesen ...

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LESER-GESCHICHTE: Gastfreundschaft

Glückliches Griechenland, nimm freundlich den Fremden mir auf* Im Frühsommer dieses Jahres besuchte ich nach langer Zeit auf Einladung meiner Esslinger Freunde, die ihr Haus am nördlichen Ufer des Golfs von Korinth über einen Großteil des Jahres bewohnen, nochmals für einige Wochen dieses wunderbare Land.Einer meiner Ausflüge von dort aus führte mich mit dem Linienbus durch eine atemberaubend schöne nordgriechische Berglandschaft in das Kleinstädtchen Lidoriki am großen Stausee.Dort etwa zur Mittagszeit angekommen unternahm ich eine kurze Stadtbesichtigungstour zu Fuß, genoss die herrliche Aussicht auf den See und die umliegenden Berge und fand mich nach 14.00 Uhr auf dem zentralen Platz des Fleckens in einem der Straßenlokale wieder ein. Dort setzte ich mich an einen freien Tisch neben eine Gruppe gut aufgelegter einheimischer Griechinnen und Griechen, die sich laut lachend und Kaffee trinkend sehr angeregt unterhielten. Weiterlesen ...

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LESER-GESCHICHTEN: E4-Epsilon Tessera: Eine (Fuß-)Reise quer durch die Peloponnes

Mit „60plus" sind wir beide eigentlich über das Alter hinaus, in dem man noch (vermeintlich) verrückte Sachen macht. Jedoch, wir tragen - neben manch anderem - zweierlei in uns:Die Liebe zu Griechenland, speziell zur Peloponnes, und die Liebe zum Wandern und zur Natur, auch wenn es mal etwas härter werden sollte. So lässt sich erklären, dass uns seit langem der Europawanderweg E4 (im griechischen „Epsilon Tessera") auf der Peloponnes anzieht. Über viele Jahre hinweg sind wir immer wieder mal Teilstücke gewandert, haben unser Ziel erreicht, oder mussten witterungsbedingt aufgeben. Vor unserem diesjährigen Urlaub haben wir uns entschlossen, den Weg in seiner vollen „epischen" (rund 260 Kilometer) Länge von Diakopto bis Githio zu gehen. Weiterlesen ...

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LESER-GESCHICHTEN: Ein Tag auf Tinos, der heiligen Insel

„O Filos mou" Dimitris schlägt den gefangenen Kalamari auf der Hafenmauer von Panormos weich, dadurch wurde ich wach, weil mein Zimmer im Hotel Elena nur wenige Meter vom Meer entfernt ist und Dimitris dort jeden Tag seinen Fischfang aus den Netzen sammelt. Er wird dabei von einer kleinen Schar Katzen genau beobachtet und manchmal haben sie Glück, da fällt dann etwas für sie ab. Die Sonne blinzelt über den Berg im Rücken des Fischerortes und das Meer liegt einladend hellblau und still vor uns. Wenn ich nach rechts schaue kann ich weit aufs Meer blicken und dort draußen sehe ich dann kleine Poseidon- Wellen mit Schaumkronen. Nach kleiner Morgentoilette geht es mit Badehose und Handtuch zum ca. Weiterlesen ...

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