Griechenland / Piräus. Die Regierung hat noch nicht in Erwägung gezogen, den Streik der Hafenarbeiter in Piräus für illegal zu erklären. Man wolle „das Problem durch Dialog und so schnell wie möglich lösen”, sagte Regierungssprecher Jorgos Petalotis am Donnerstag. Er wies auch Berichte zurück, denen zufolge die Regierung geplant hätte, den Pier 1 des Hafens ebenfalls an die chinesische COSCO abzugeben, um größeren Spielraum bei den Verhandlungen zu haben. Die Angestellten der Hafenorganisation Piräus OLP protestieren seit mehreren Wochen gegen die von der Vorgängerregierung der Nea Dimokratia durchgeführte Privatisierung des Containerhafens.
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Griechenland / Piräus. Die Hafenarbeiter des Güterhafens von Piräus entschieden am gestrigen Dienstag, ihren Streik für weitere drei Tage fortzusetzen. Außerdem werden keinerlei Überstunden oder Sonderschichten geleistet, so dass es im Hafen zumindest bis Montag keinerlei Güterbewegung geben wird. Derzeit warten rund 4.000 Container auf einer Abfertigung, rund 60 Handelsschiffe haben inzwischen andere Häfen gewählt, um ihre Güter zu verladen.
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Griechenland / Piräus. Die Hafenarbeiter von Piräus führen ab heute erneut eine 48-stündige Arbeitsniederlegung durch. Sie protestieren damit gegen den Vertrag des griechischen Staates mit der chinesischen Firma Cosco. Durch diesen hat China die Betreiberrechte des Handelshafens für die kommenden 35 Jahre erhalten. Die Hafenarbeiter hatten bereits vom ersten Oktober, dem Tag des Inkrafttretens des Vertrages, bis zum sechsten protestiert.
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Am Montag beginnt eine neue Verhandlungsrunde über die Arbeitsbeziehungen der Hafenarbeiter von Piräus mit der SEP AG, einem Tochterunternehmen der chinesischen Firma COSCO. Vermittler ist der neue Vorsitzende der Hafenorganisation OLP, Jorgos Anomeritis. Die Minister für Wirtschaft, Wettbewerb und Handelsschifffahrt, Louka Katseli, brachte im Parlament die Überzeugung zum Ausdruck, dass die Gespräche zu einem „guten Ende“ gebracht werden. Gleichzeitig stellte sie klar, dass ein geschlossener Hafen „riesige Kosten für die gesamte Wirtschaft“ mit sich bringe. Vorwürfe seitens der Kommunistischen Partei, dass die Regierung den Kampf der Hafenarbeiter „kriminalisieren würde“, wies Katseli zurück.
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Hafenarbeiter in Piräus setzen ihren Streik fort Griechenland / Piräus. Die Hafenarbeitergewerkschaft OMYLE führt heute und morgen einen weiteren 48-Stunden-Streik durch. Dieser Streik richtet sich gegen den Verkauf der Rechte des Containerhafens an das chinesische Unternehmen COSCO.Die Gewerkschaft, die 1500 Mitglieder zählt, fordert von der neuen Regierung die sofortige Auflösung dieses Vertrages zwischen dem griechischen Staat und COSCO. Im Containerhafen stapeln sich unterdessen Tausende Container, die nicht abgefertigt werden.
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