Dienstag, 01. September 2009 17:03

ND-Parlamentarier Manolis zurückgetreten

Griechenland / Athen. Jannis Manolis, Parlamentarier der Nea Dimokratia (ND) aus der Präfektur Argolis (Peloponnes), trat am Montag offiziell als Parlamentsabgeordneter zurück. Seinen Sitz wird Dimitris Kranias einnehmen. Angekündigt hatte Manolis seinen Rücktritt bereits vor einigen Wochen falls sich nichts an der Regierungspolitik ändern sollte. Dass er nun sogar einige Tage vor seinem ursprünglich angekündigten Rücktrittstermin im September den Hut nahm, erklärte Manolis damit, dass er Premier Karamanlis angesichts der Internationalen Messe in Thessaloniki „den Weg leichter machen" wolle.
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Griechenland / Athen. Das Rücktrittsgesuch des Fraktionsvorsitzenden des Linksbündnisses SYRIZA, Alekos Alavanos, wurde vom Sekretariat der Partei einstimmig abgelehnt. Alavanos' Entscheidung, sein Amt und auch das Parlamentsmandat niederzulegen, kam überraschend. Das schlechte Abschneiden des SYRIZA bei den jüngsten Europawahlen hatte eine intensive innerparteiliche Debatte ausgelöst. Am Montag würden die Gespräche mit Alavanos fortgesetzt, hieß es aus dem  Sekretariat der Linkspartei.
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Griechenland / Athen. Das Griechische Verbraucherschutzzentrum verlangt in einer Pressemitteilung den Rücktritt des geschäftsführenden Vorsitzenden der staatlichen Stromgesellschaft DEI, Takis Athanasopoulos. Als Grund wurde genannt, dass die DEI bisher eine profitable Firma war. Nach Erkenntnissen der Verbraucherschützer steht die Stromgesellschaft nun in den roten Zahlen. Die Verantwortung dafür habe Athanasopoulos zu tragen.
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Der erst in der vorigen Woche vereidigte Staatssekretär im Ministerium für Handelsschifffahrt und Ägäis, Jorgos Vernikos, legte am Dienstag unerwartet sein Amt nieder. Er ist in ein Off-shore-Unternehmen involviert. Laut dem griechischen Gesetz darf er deshalb keine Regierungsämter übernehmen. Er selbst gab an, von diesem Gesetz nichts gewusst zu haben. Aufgedeckt worden war dieser Verstoß von der größten Oppositionspartei, dem Bündnis der Radikalen Linken (Syriza).
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Griechenland/Athen. Seinen Rücktritt reichte am Donnerstag der Staatssekretär im Ministerium für Regionalentwicklung-, Wettbewerb- und Handelsschifffahrt, Charis Pamboukis, ein. Als Grund für seinen Rücktritt gilt die Weigerung des Premierminister Jorgos Papandreou, das ehemalige Handelsschifffahrtministerium wieder ins Leben zu rufen. Pampoukis war auf diesen Posten für das Ressort Handelsschifffahrt zuständig. Er galt als einer der engsten Mitarbeiter Papandreous.
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