In Griechenland wird demnächst erneut eine Untersuchungskommission ins Leben gerufen. Überprüft werden sollen Aktivitäten eines früheren Verteidigungsministers. Es handelt sich um Jannos Papantoniou, der im Zeitraum zwischen den Jahren 2001 und 2004 unter dem Ministerpräsidenten der sozialistischen Partei PASOK Kostas Simitis die Position des Verteidigungsministers innehatte.

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Seine Ablehnung der „nationalistischen konservativen Rechten und der nationalpopulistischen Linken“ brachte der ehemalige griechische Premier Kostas Simitis (1996-2004; s. Foto) von der sozialistischen PASOK zum Ausdruck, die am 3. September ihr 41-jähriges  Bestandsjubiläum feierte.

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Mit Kostas Simitis wurde im September 1996 bei der von der Panhellenischen  Sozialistischen Bewegung PASOK ein „Anti-Papandreou“ zum neuen griechischen Ministerpräsidenten gewählt. Fast vier Jahre später – am 9. April 2000 – schaffte es der akademisch wirkende Politiker erneut, sich bei den Parlamentswahlen knapp gegen seinen konservativen Herausforderer Kostas Karamanlis durchzusetzen.  Simitis trat schließlich zur Jahreswende 2003/2004 als Regierungschef zurück und forcierte als seinen Nachfolger Jorgos Papandreou.

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Griechenland / Athen. Der ehemalige PASOK-Premier Kostas Simitis gab am heutigen Freitag seine Entscheidung bekannt, bei den kommenden Parlamentswahlen am 4. Oktober nicht zu kandieren. Aus der Parteizentrale der PASOK hieß es, dass Simitis einen Platz auf der Staatsliste beansprucht habe, was ihm vom Parteivorsitzenden verweigert worden sei. Simitis selbst stellte fest: „In unseren Gesprächen mit dem PASOK-Vorsitzenden haben wir es nicht geschafft, uns über meine Beteiligung auf der Kandidatenliste der PASOK zu einigen.
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Griechenland / Thessaloniki. Der frühere Ministerpräsident von Griechenland, Kostas Simitis, hat am Montag in einer Rede anlässlich einer von der größten Oppositionspartei PASOK organisierten Veranstaltung im nordgriechischen Thessaloniki die aktuelle Wirtschaftslage kommentiert. Simitis erklärte darin, dass die Maßnahmen der aktuellen Regierung nicht dazu führen könnten, die Krise zu bewältigen. Er fügte hinzu, dass Griechenlands größter Gegner nicht der Stabilitätspakt der Europäischen Union sei, sondern die der Wirtschaft immanenten Probleme. Er bezog sich im Weiteren auf die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit, das Zahlungsbilanzdefizit, die hohe Staatsverschuldung und den Rückgang der Wachstumsrate.
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