Die Vermietungen von Ferienunterkünften über die Internetplattform Airbnb im Athener Zentrum haben einen steilen Anstieg erlebt. In nur neun Monaten hat sich das Angebot von rund 2.500 verfügbaren Wohnungen auf 5.127 mehr als verdoppelt. Das  berichtete die Tageszeitung „Kathimerini“. Viele Immobilien würden über Unternehmen angeboten, die sich als Verwalter um mehr als eine Wohnung kümmern. Die Mieten steigen, wenig verwunderlich, je näher die Immobilie an der Akropolis liegt, vorzugsweise mit Blick auf das Athener Wahrzeichen. Die Kehrseite der Medaille sei, dass man im engeren Zentrum wie beispielsweise im Altstadtviertel Plaka praktisch keine Wohnungen mehr auf normalem Wege mieten kann. Auch die Athener Hoteliers beklagen sich über die Konkurrenz, die zudem noch oft am Fiskus vorbei verdient. 
 
(GZak; Foto: © Griechenland Zeitung / Madlien Wienberg / Galaxidi)
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Nirgends wohnt man preiswerter als in Griechenland. Zu diesem Schluss kommt das US-Franchiseunternehmen für Immobilienmakler „RE/MAX“, das in dieser Woche den europäischen Unterkunftsbericht für 2016 veröffentlicht hat. Gleichzeitig konnte sich der griechische Immobilienmarkt nach jahrelanger Entwertung endlich stabilisieren. Gut für die griechische Wirtschaft. Der Beitrag der Immobilienwirtschaft zum Bruttoinlandsprodukt liegt in Hellas laut RE/MAX bei 15,8 Prozent und ist somit an der Spitze unter den 18 untersuchten europäischen Ländern.
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Auf der Dodekanes-Insel Rhodos steigen die Kundenanfragen aus dem Ausland enorm an – gute Nachrichten für das Unternehmen „Engel & Völkers“, das dort einen Immobilien-Shop betreibt. Der Großteil der Kundschaft stammt aus Deutschland.
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Ab dem 15. September wollen griechische Banken mit der Versteigerung von etwa 2.000 Immobilien beginnen. Wie die Tageszeitung „Kathimerini“ berichtet, werden vorerst Liegenschaften mit einem Wert von über 300.000 Euro davon betroffen sein. Die Bedienung der mit den Geldinstituten vereinbarten Kreditraten sei in den betreffenden Fällen bereits seit mindestens zwei Jahren überfällig. Deren Eigentümer würden sich weigern, mit den Banken bei der Rückzahlung ihrer Schulden zu kooperieren. Zudem sei bei den Betreffenden erwiesen, dass sie über hinreichend Einlagen bei anderen Geldinstituten verfügen. Ausdrückliches Ziel seien nicht die ärmeren gesellschaftlichen Schichten, sondern Wohlhabende.

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Der Ferienimmobilienmarkt auf Rhodos befindet sich weiterhin im Aufschwung. Die Anfragen von internationalen Käufern nahmen auf der griechischen Insel insbesondere im 2. Halbjahr 2015 um rund 40 Prozent zu. „Grund hierfür ist der Verbleib Griechenlands in der Eurozone und der Besucherrekord auf Rhodos im vergangenen Jahr“, sagt Georg Petras, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers auf Rhodos. Die hohe Nachfrage nach erstklassigen Immobilien auf Rhodos ist hauptsächlich auf Kunden aus Mitteleuropa zurückzuführen. Käufer aus dem deutschsprachigen Raum bilden mit einem Anteil von 33 Prozent die größte Gruppe, dicht gefolgt von Briten mit 25 Prozent sowie Franzosen und Belgier mit 13 Prozent.

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