Dienstag, 19. Februar 2019 12:00

Kampfansage gegen Schwarzarbeit in Griechenland

Zwischen 2013 und 2018 hat Griechenland 423,6 Millionen Euro an Strafgelder wegen Schwarzarbeit eingenommen.

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Ein 48-stündiger Streik der Seemänner wurde am Dienstagmittag überraschend beendet. Damit nahm die Seemannsgewerkschaft PNO einen Kompromissvorschlag der Reeder an, die Löhne rückwirkend vom 1. Januar 2018 um zwei Prozent zu erhöhen.

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In Griechenland hat sich die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten und Arbeitslosen während der Finanz- und Wirtschaftskrise fast verdreifacht. Parallel dazu ist ein eher leichter Rückgang der Arbeitslosenquote zu verzeichnen.

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Jeder zweite Angestellte im Tourismussektor Griechenlands hat keine Sozialversicherung oder arbeitet außerhalb der vereinbarten Rahmentarifverträge. Das erklärten Vertreter der Branche gegenüber der griechischen Presse. In einigen Fällen würden die Arbeitgeber überhaupt keinen Lohn zahlen, sondern nur Essen und Unterkunft zur Verfügung stellen. Zudem würden viele Angestellte noch vor dem Ablauf der 12-Monats-Frist entlassen, damit sie nicht in den Genuss einer finanziellen Abfindung kommen. Besonders betroffen von dieser Situation seien die Tourismusinseln Mykonos, Santorin, Kreta sowie Euböa, aber auch Thessaloniki, Teile des Epirus und der Peloponnes.
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