Die EU-Kommissarin für Innenpolitik, Cecilia Malmström, stattete am Montag und Dienstag Griechenland einen offiziellen Besuch ab. Dabei äußerte sie erstmals Zufriedenheit angesichts der griechischen Einwanderungspolitik. Besucht hatte sie u. a. das Auffanglager in der Ortschaft Moria auf der Insel Mytilini, an dem in der Vergangenheit Kritik geübt wurde.
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Freitag, 28. November 2008 02:00

Gemeinsam gegen illegale Einwanderung

Griechenland / Athen. Die Einwanderungspolitik von Griechenland, Zypern, Malta und Italien soll am 18. und 19. Dezember im Mittelpunkt eines zweitägigen Expertentreffens in Nicosia stehen. Außerdem wird Mitte Januar 2009 ein Treffen dieser „Vierergruppe" in Rom stattfinden.
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Brüssel/ Luxemburg. Am Montag und Dienstag tagt in Luxemburg  der EU-Rat für Allgemeine Angelegenheiten, der das am Donnerstag und Freitag stattfindende EU-Gipfeltreffen vorbereitet. Griechenland ist in Luxemburg durch den stellvertretenden Außenminister Dimitris Droutas vertreten. Dieser erklärte, dass „eines der Hauptthemen dieses Gipfels die illegale Immigration in Europa sein wird“. Griechenland müsse in dieser Frage mit anderen EU-Staaten kooperieren und von der EU wie auch von Fontex unterstützt werden.
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Griechenland / Athen. Über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Einwanderungspolitik unterrichtete Innenminister Prokopis Pavlopoulos am gestrigen Montag den griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias. Im Anschluss daran betonte Pavlopoulos gegenüber der Presse, dass Athen bei der Verabschiedung und Unterzeichnung des EU-Vertrages über Einwanderung und Asyl Protagonist gewesen sei, genauso wie zuvor bei der Gründung und Weiterentwicklung der Europäischen Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen FRONTEX. Außerdem forderte der Innenminister erneut, dass auf das Nachbarland Türkei Druck ausgeübt werden müsse, damit es Flüchtlinge zurücknehme, die von seinem Territorium aus nach Griechenland gelangen.
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