Vor fünf Jahren wurde der Linksrapper Pavlos Fyssas von einem Anhänger der faschistischen Partei Chryssi Avgi ermordet. Auch in diesem Jahr finden Gedenkveranstaltungen statt.

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Am Montag ist es vielen Städten Griechenlands zu antifaschistischen Kundgebungen gekommen. Anlass war der vierte Jahrestag der Ermordung des Musikers aus der linken politischen Szene, Pavlos Fyssas. Der Mörder war ein Anhänger der faschistischen Partei Chryssi Avgi, die Drahtzieher vermutet man bis in die Parteispitze.  
Die Hauptkundgebung hat in Keratsini und Piräus stattgefunden, wo Fyssas lebte und auch ermordet wurde. Es folgte ein Konzert mit beliebten griechischen Musikern.

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Die Panagis-Tsaldaris-Straße in Keratsini bei Piräus wird am Montag den Namen des Rappers und Linksaktivisten Pavlos Fyssas erhalten. Fyssas war in der Nacht des 18. September 2013 in dieser Straße von einem Anhänger der Neonazipartei „Goldene Morgenröte“ erstochen worden. Die Bluttat bildete den Anlass für eine Strafverfolgung der gesamten Partei als krimineller Vereinigung und die Verhaftung der Parteispitze rund zwei Wochen später. Sowohl dieses Verfahren als auch der eigentliche Mordprozess sind noch nicht abgeschlossen.

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In dieser Nacht ist in Griechenland ein 34-jähriger Mann ermordet worden. Das Geschehen ereignete sich in Keratsini, einer westlichen Vorstadt von Piräus. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Mann aus der Rapper-Szene. Nach einem Fußballspiel wurde er mit seinem Freundeskreis in ein Wortgefecht mit einer Gruppe aus dem rechtsradikalen Umfeld verwickelt. Zunächst habe es sich lediglich um Meinungsverschiedenheiten zum Thema Sport gehandelt, berichten Augenzeugen.
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Griechenland / Piräus. 22 Jugendliche, die am Wochenende in der westlichen Athener Vorstadt Keratsini in Gewahrsam genommen worden sind, wurden am gestrigen Dienstag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die 22 waren nach einer Razzia in Begleitung eines Staatsanwalts in ihrer so genannten „autonomen“ Kommune „Resalto“ verhaftet worden. In der Unterkunft wurden eine Leuchtgranate, Hämmer, ein Vorschlaghammer, zwei Behälter mit brennbarer Flüssigkeit, Stöcke, Helme sowie  Gasmasken gefunden. Elf der Jugendlichen sind ohne Einschränkungen entlassen worden; die anderen elf dürfen das Land bis auf weiteres nicht verlassen und müssen sich zweimal im Monat bei ihrer lokalen Polizeiwache melden.
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