Die Europäische Union (EU) muss ihre Mitgliedsländer im östlichen Mittelmeerraum angesichts steigender Ankunftszahlen Geflüchteter stärker unterstützen – so der Tenor einer Stellungnahme, die Regierungspolitiker Griechenlands, Zyperns und Bulgariens am Rande des „EU-Ratstreffens für Justiz und Inneres“ abgaben. Dieses Treffen, an dem vorwiegend die Innenminister der EU-Staaten teilnehmen, fand am 7. und 8. Oktober in Luxemburg statt.

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Am frühen Donnerstagabend wurde der Parlamentarier der konservativen Partei Nea Dimokratia (ND) Jorgos Koumoutsakos von aufgebrachten Demonstranten vor dem Parlament in der griechischen Hauptstadt tätlich angegriffen. Der konservative Politiker hatte sich dort am Donnerstag an einer Kundgebung beteiligt, die von so genannten Pontus-Griechen organisiert worden war, d. h. von Griechen, die ursprünglich am Schwarzen Meer siedelten und von dort zu Beginn des vorigen Jahrhunderts vertrieben wurden. Aufgebrachte Demonstranten hatten Koumoutsakos zunächst verbal angegriffen, anschließend bewarfen sie ihn mit Wasserflaschen und anderen Objekten. Schließlich schlugen die Beteiligten sogar noch auf ihr Opfer ein. Der ND-Politiker erlitt Blessuren im Gesicht und am Körper, sein Anzug wurde zerfetzt. 

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Griechenland / Athen. Eine Anfrage an die Europäische Kommission stellte der Europaparlamentarier der Nea Dimokratia, Jorgos Koumoutsakos, bezüglich der in den letzten Tagen an die Öffentlichkeit gekommenen Pläne des türkischen Militärs aus dem Jahre 2003. Daraus geht hervor, dass das türkische Militär mit dem Gedanken spielte, in Thrakien und in der Ägäis einen heißen Zwischenfall – ähnlich wie 1996 bei den Felseninseln Imia – zu provozieren. Der Europaparlamentarier bezeichnet diese Pläne als „gefährlich“. Sie seien die Fortsetzung der türkischen Politik, mit einem „Kriegsgrund“ zu drohen.
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Donnerstag, 21. Mai 2009 16:56

Neuer Pressesprecher des Außenministeriums

Griechenland / Athen. Nach fünf jähriger Tätigkeit legte der Pressesprecher des Außenministeriums Jorgos Koumoutsakos am gestrigen Mittwoch seinen Posten nieder. Ursache dafür ist seine Kandidatur für die regierende Nea Dimokratia für die Europawahlen am 7. Juni. Außenministerin Dora Bakojanni stellte bei der Verabschiedung fest, dass Koumoutsakos die nationalen Interessen mit derselben Leidenschaft wie bisher auch im Europaparlament vertreten würde.
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