Die Spannungen in der Ägäis, die Ankara seit Monaten systematisch schürt, nehmen weiter zu. Hintergrund ist ein Memorandum, das die Türkei mit Libyen abgeschlossen hat. Darin wird massiv gegen geltendes Internationales Seerecht verstoßen, indem man die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) zwischen beiden Ländern festlegte, ohne die geografische Lage von Inseln wie Kreta, Rhodos oder die Republik Zypern zu berücksichtigen.

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Eine Lieferung von 24 Tonnen Trinkwasser wurde heute von Griechenland nach Libyen geschickt. Der Transport erfolgte mit zwei Transportflugzeugen des Typs C-130 der griechischen Luftwaffe in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium und dem Erzbistum Athen. Gelandet sind die Maschinen in Tripolis sowie in der Hafenstadt Bengasi. Begleitet wurde die Lieferung vom Staatssekretär im Außenministerium Dimitris Dollis. Dieser will sich heute in Bengasi mit dem Nationalen Übergangsrat treffen.
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Der griechische Außenminister Dimitris Droutsas bedankte sich am Sonntag in einem Telefongespräch bei seinem deutschen Amtskollege Guido Westerwelle für die gute Zusammenarbeit bei den Evakuierungsmaßnahmen aus der libyschen Stadt Jalu. Mit Hilfe von deutschen Militärflugzeugen wurden sowohl Deutsche als auch Griechen und Bürger anderer Staaten zum Militärluftstützpunkt Souda auf die Insel Kreta geflogen.Im Gegenzug bezeichnete Westerwelle die Kooperation und Koordination mit dem griechischen Außenministerium als exzellent. Er betonte, dass dies der Schlüssel für eine erfolgreiche Evakuierung war.Westerwelle hält die Lage in Libyen weiterhin für „unverändert unübersichtlicht“ und kündigte an, dass er heute am Rande der UNO-Menschenrechtstagung in Genf  über eine Flugverbotszone in Libyen diskutieren möchte.
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Die Mehrheit der in Libyen wohnenden griechischen Staatsbürger sowie die Botschaftsangestellten in Tripolis befinden sich in Sicherheit auf der Fregatte „Salamis“ der griechischen Marine. Das voll beladene Kriegsschiff wird voraussichtlich am morgigen Samstag im Hafen von Piräus eintreffen. Mit an Bord sind auch 12 Staatsbürger aus Zypern, 78 aus China, 10 aus Großbritannien, sieben aus Belgien, einer aus Albanien sowie einer aus Russland. Aufgrund der relativen Nähe zwischen Libyen und Griechenland, da nur durch das Mittelmeer getrennt, haben auch andere befreundete Staaten das Außenministerium in Athen kontaktiert, um ihre Staatsbürger sicher evakuieren zu können. Griechenland soll in diesem Zusammenhang in Betracht ziehen, auch ein Passagierschiff nach Tripolis zu entsenden, das jedoch zum Schutz von der griechischen Marine begleitet werden soll.
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Griechenland evakuiert seine Botschaft aus Libyen. Aus diesem Grund wurde die griechische Fregatte „Salamis“ in Marsch gesetzt. Zur Unterstützung bei etwaigen Zwischenfällen befindet sich auch eine Eliteeinheit der griechischen Streitkräfte an Bord. Neben dem Botschaftspersonal soll die Fregatte weitere 80 griechische Staatsbürger aufnehmen, die im Lande leben. Auch andere Länder haben die Evakuierung ihrer Staatsbürger veranlasst, so etwa Frankreich und die USA.
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