Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: IWF
Mittwoch, 30. Juni 2010 16:54
Griechenland: Gewerkschafter protestierten mit Generalstreik gegen Reformen TT
Griechenland/Athen. Insgesamt etwa zehntausend Demonstranten
versammelten sich am Dienstag im Zentrum von Athen, um gegen die
von der Regierung geplanten Reformen der Sozialversicherung sowie
bei den Arbeitsbeziehungen zu protestieren. Zum landesweiten
Generalstreik, dem fünften in diesem Jahr, hatten der
Gewerkschaftsbund GSEE, die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ADEDY
und die KP-nahe PAME aufgerufen. „Die Regierung hat im Namen der
Krise und in Zusammenarbeit mit dem IWF und der Europäischen Union
eine Demontage der Rechte der Arbeitnehmer und der gesamten
Gesellschaft vorgenommen“, sagte der Vizepräsident der ADEDY, Ilias
Vrettakos. Bereits Anfang Juli, wenn im Parlament über den
Gesetzentwurf zur Rentenreform debattiert wird, soll zu einem
sechsten Generalstreik aufgerufen werden.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Montag, 14. Juni 2010 16:53
Internationales Expertenteam überprüft Finanzlage in Griechenland TT
Griechenland / Athen. 22 Prüfer der so genannten „Troika“, die sich
aus der Europäischen Union, dem Internationalen Währungsfonds (IWF)
und der Europäischen Zentralbank zusammensetzt, halten sich seit
heute in Athen auf. Erklärtes Ziel ist es, die finanzielle und
wirtschaftliche Lage des Landes sowie die bereits erzielten
Fortschritte zu beurteilen. Grundlage ist das von der Regierung
unterzeichnete Memorandum zur Überwindung der Krise. Auf dem
Prüfstand der „Troika“ werden auch die Ausgaben und die Einnahmen
der Regierung sowie die Gesetzesnovellen für das System der
Gesundheits- und Sozialversicherung stehen.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Montag, 19. April 2010 17:02
Oppositionsführer Samaras übt Kritik am Umgang mit der Finanzkrise
Griechenland/Nafplio. Der Chef der oppositionellen konservativen
Nea Dimokratia Antonis Samaras kritisierte am Samstag im Rahmen
einer Parteiveranstaltung die Regierung Papandreou. Er warf dem
Premierminister vor, angesichts der Finanzkrise eine falsche
Politik zu betreiben und für Einmischung des Internationalen
Währungsfonds in Griechenland verantwortlich zu sein. Die
sozialistische Regierung habe die Anleihen des Landes verdreifacht,
sagte Samaras, und die Lage sei außer Kontrolle geraten. Einer
Involvierung des IWF könne man immer noch entgehen.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Freitag, 16. April 2010 18:11
Griechenland wendet sich an Eurogruppe und IWF
Griechenland/Athen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Griechenland vom
Rettungspaket der Eurogruppe Gebrauch macht, wird größer.
Finanzminister Jorgos Papakonstantinou wandte sich am gestrigen
Donnerstag in einem Brief an EU-Währungskommissar Olli Rehn, den
Präsidenten der Europäischen Zentralbank Jean-Claude Trichet sowie
den Chef des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn.
Die Finanzminister der Eurozone verneinten jedoch, dass das
Schreiben eine sofortige Aktivierung des Rettungsplans beinhalte.
Der Brief von Papakonstantinou sei „formeller und technischer
Natur“, sagte etwa EU-Währungskommissar Oli Rehn.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Dienstag, 23. März 2010 16:08
Griechenland: Parlamentsdebatte über Stabilität und Wachstum TT
Griechenland / Athen. Über das Stabilitäts- und Wachstumsprogramm
der Regierung fand am Montag eine außerplanmäßige Parlamentsdebatte
statt. Der griechische Premierminister, Jorgos Papandreou (Foto:
rechts), rief angesichts der Schuldenkrise des Landes alle Parteien
zur Zusammenarbeit auf. In seiner Rede beschrieb der Regierungschef
nochmals die „dramatischen Momente", die zu dem massiven Verlust an
Kreditwürdigkeit und internationalem Ansehen geführt hatten. Er
kritisierte dabei, dass von einigen Massenmedien und Politikern
Griechenland im Zusammenhang mit der internationalen
Wirtschaftskrise als das „schwarze Schaaf" stigmatisiert worden
sei.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Seite 19 von 19